from Iquique along the coast towards Arica and Putre

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camping at Flightpark Iquique

In Iquique schlagen wir unser Lager auf dem Flightpark Camping (ca. 7km ausserhalb des Stadtzentrums) auf und sind jeden Tag damit beschäftigt, den Sprinter ein wenig zu verschönern und zu verbessern. Wir besorgen in der Zona Franca (zollfreies Einkaufsgebiet) unser bereits seit Wochen kaputtes 12Volt Ladekabel für den Computer, eine LED Leuchte für den Innenbereich sowie weisse Innenraumfarbe, Antirostspray und eine Flüssigkeit für den Diesel, damit dieser bei höheren Andengebieten und kalten Regionen nicht einfriert. So vergehen die ersten 5 Tage mit Basteln und plaudern mit den französischen Nachbarn Jo (Jennifer) und Daurien sowie den deutschen Kondor-Tour-Reiseführern Traudel und Thomas.

In Iquique, we check in at the Flightpark Camping (about 7km outside the town center) and are busy every day to make the Sprinter a little better. In the Zona Franca (customs-free shopping area), we are able to buy a 12-volt charging cable for our computer, a LED light for the interior, a white interior color, anti-rust spray and a liquid for the diesel to avoid freezing at higher elevations and cold temperatures. So the first 5 days pass by with repairing and chatting with our French neighbors Jo (Jennifer) and Daurien as well as the German Kondor-Tour-tour guides Traudel and Thomas.

Da wir nicht sicher sind, ob wir in Peru oder Bolivien die entsprechend notwendigen hinteren Stossdämpfer für den Mercedes bekommen, versuchen wir unser Glück auch in Iquique. In der Zona Franca, wo wir erhofften, wir bekommen sie etwas günstiger, verweist man uns ständig an den ortsansässigen Mercedes-Verkäufer “Kaufmann”. Dieser hat das Monopol in ganz Chile, was Mercedes-Fahrzeuge betrifft.

Since we are not sure whether we will get the necessary rear shock absorbers for the Mercedes Sprinter in Peru or Bolivia, we tried our luck in Iquique. In the Zona Franca, where we hoped we would get the shocks a little cheaper, we were always referred to the local Mercedes salesman “Kaufmann”. This company has the monopol on Mercedes vehicles in whole Chile.

Also fahren wir notgedrungen dorthin, obwohl wir bereits ahnen, dass es dort teurer wird. Als wir kurz vor halb zwei Uhr ankommen, findet der Verkäufer natürlich unseren Sprinter 211 nicht, sondern nur 313 etc… also werden wir nach einer viertel Stunde weitergereicht an den Servicebereich. Der gute Mann kennt das 211er Model natürlich auch nicht und müsste einen Mechaniker fragen. Dafür sind wir aber jetzt zu spät dran, denn es ist ja gleich Mittagszeit. Wir vereinbaren, am nächsten Morgen früh wieder zu kommen, damit sich dann unser Auto anschauen kann. In der Zwischenzeit wollte der nette Servicemitarbeiter eigentlich im Computer schauen und uns eine Email zukommen lassen. Wir wollen ja nicht umsonst hinfahren. Natürlich warten wir auf diese Email bis heute…

So we kind of have to go there, although we already suspect that it will be more expensive. When we arrive shortly before half past one, the seller of course does not find our Sprinter 211, only the 313 model etc … so after a quarter of an hour passed we are referred to the service area. The service guy does not know the 211 model either, of course, and would have to ask a mechanic. But we are now too late, because now its lunchtime. We agree to come back early the next morning, so that they can have a look at our car. In the meantime, the nice service guy actually wanted to look in his computersystem and send us an email if they have them. We didn´t want to have to come back for nothing. Of course, we are still waiting for this email ...

Als wir am nächsten Morgen um kurz nach 9 Uhr ankommen, braucht es lediglich einen kurzen Blick des Mechanikers, um festzustellen, dass es sich dabei um ganz normale Stossdämpfer handelt, der auch beim 313 etc. verbaut ist. Dann erst setzt sich unser Servicemitarbeiter an den Computer, um uns zunächst die teuren Mercedesoriginal-Stossdämpfer und erst auf Nachfrage dann die um die hälfte billigeren No-name-Stossdämpfer anzubieten. Sie werden in Santiago bestellt und wir können sie zwei Tage später abholen. Die ganze Suche mit Bestellung dauerte fast 2 Stunden. Die Lieferung bis zum nächsten Tag hätte uns nochmal 10´000 Peso extra gekostet und wir haben für diese extra 10´000 Peso lieber den Campingplatz mit heissen Duschen bezahlt.

When we arrive the next morning at around 9 o’clock, it takes only a short look from the mechanic to determine that these are normal shock absorbers, which are also installed in the 313 model etc. Then our service guy will sit down at the computer. First he offers us the expensive Mercedes original shock absorbers and then the almost half price cheaper no-name ones. They have to be ordered in Santiago and we can pick them up two days later. The whole procedure took us nearly 2 hours. The delivery until the next day would have cost us again 10’000 pesos, so we decided to pay for this extra 10’000 peso the campsite with hot showers.

Als wir dann am Donnerstagnachmittag die Stossdämpfer abholen wollen, dauert es wieder eine halbe Stunde, bis wir sie endlich in den Händen halten, denn zunächst müssen wir zum Verkäufer. Dort erhalten wir einen Zettel, mit dem wir dann nochmal zur Kasse müssen (obwohl wir bereits zwei Tage zuvor bezahlt hatten). Von der Frau an der Kasse gab es dann nochmals einen weiteren Zettel, mit dem wir dann zur Ausgabeabteilung sind. Dort mussten wir den Empfang quittieren und endlich konnten wir mit neuen Stossdämmpfer in der Hand losziehen. Africa ist überall, wie der Thomas immer sagt…

When we went to pick up the shock absorbers on Thursday afternoon, it takes another half an hour until we finally get hold of them, because first we have to go to the seller. There we get a paper, with which we then have to go back to the cashier again (although we had already paid two days before at that same counter). From the woman at the cashier we got another paper, with which we then went to the spare parts department. There we had to sign the receipt and finally we could go with our new shock absorbers in the hand. Africa is everywhere, as Thomas is always saying …

Der Einbau derselbigen bei Mercedes hätte uns knapp 50´000 Peso /pro Stunde gekostet und der Servicemitarbeiter hatte 3,5 Stunden Zeit veranlagt. Für eine Arbeit von vielleicht einer Stunde, denn es handelt sich ja nur um jeweils zwei Schrauben die geöffnet werden müssen sobald die Reifen weg sind, war uns das einfach zuviel Geld. Also liessen wir diese dann bei einem unabhängigen Hinterhofmechaniker, den uns die beiden Franzosen empfohlen haben, für insgesamt 40´000 Peso einbauen.

At Mercedes Kaufmann, the installation of the shock absorbers would have cost us nearly 50’000 peso / per hour and the service guy had estimated 3.5 hours of work for that job. For a work of perhaps an hour, because there are only two screws that would have to be opened, as soon as the tires are gone, it was just too much money. So we went to an independent backyard mechanic for the replacement, which the two French recommended us, and paid a total of 40,000 pesos.

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replacement of new shocks within an hour

Mit neuen Stossdämpfer ging es endlich am Freitagmittag weiter nach Norden in Richtung Arica. In Pisagua verbringen wir eine ruhige Nacht auf einem verlassenen Camping am Ende der Bucht und kaufen für günstige 1000 Peso (ca. 1.40 €) einen frischen Fisch an der Caleta Pescado, den wir dann am Abend bei einem tollen ruhigen und schattigen Übernachtungsplatz kaum 50 km entfernt inmitten des verlassenen Örtchens Zapiga grillen.

With new shock absorbers, on Friday afternoon we are heading north towards Arica. In Pisagua we spend a quiet night on an abandoned camp site at the end of the bay and buy a fresh fish at the Caleta Pescado for incredible 1000 Peso (about 1.40 €), which we then have on the barbecue in the evening at another great quiet and shady place in the middle of the deserted village Zapiga hardly 50km away.

Der morgendliche Frühnebel an der Küste hebt sich im Laufe des Vormittags immer auf, so dass wir in der Caleta Vitor, ca. 20 km von der Ruta 5 zur Küste, einen weiteren tollen Platz finden, mit direktem Blick aufs Meer, wo sich tagsüber 3-4 Seehunde im Wasser tümmeln. Bei leckerem Lomo Liso auf dem Grill vergeht ein weiterer toller gemeinsamer Tag in Chile.

The morning fog on the coast always goes away in the course of the morning, so that we find another great place for the night in the Caleta Vitor, about 20 km from the Ruta 5 to the coast, with a direct view to the sea, where during the day 3 -4 Seals are playing around in the water. With a piece of Lomo Liso on the barbecue yet another great day in Chile is gone by.

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Caleta Vitor

Am nächsten Tag füllen wir unsere Vorräte in Arica wieder auf, bevor wir uns in Richtung Anden bewegen. Auf der halben Strecke nach Putre auf ca. 3000 m Höhe verbleiben wir für die nächste Nacht, um uns langsam an die Höhe anzupassen. Leider hilft es nicht wirklich, denn Thomas geht es in Putre auf 3500m am Abend dann nicht so gut. Zuvor gönnen wir uns jedoch auf knapp 4000m in den Termas de Jurasi noch ein wärmendes Bad.

The next day, we are stocking up our supplies in Arica before we head towards the Andes. On the half way to Putre at about an elevation of 3000 m, we stay for the night to be able to slowly adjust to the altitude. Unfortunately, it does not really help, because in Putre at 3500m, Thomas starts having problems in the evening. Before that, however, we had a warm bath at just 4000m elevation in the Termas de Jurasi.

Die Nacht wird für Thomas sehr unruhig, obwohl wir auf dem Sportplatz am Eingang des Dorfes einen tollen Platz gefunden haben, bekommt ihm die Höhe nicht so gut, die Kopfschmerzen werden immer stärker, die Nase ist verstopft und Magenkrämpfe kommen auch hinzu. Wir entschliessen uns daher, nicht mehr weiter zum Lauca Nationalpark auf 4500m zu fahren, sondern lieber zurück zur Küste.

The night is very restless for Thomas, although we found a great place on the sports field at the entrance of the village, the elevation does not do him so well, the headaches are getting stronger, the nose is blocked and stomach cramps are also added. We decided not to go further up to the Lauca National Park on an elevation of 4500m, but rather head back to the coast.

In Arica bleiben wir eine Nacht am Strand und bevor wir am nächsten Tag über die Grenze nach Peru wollen, mieten wir uns für eine Nacht auf den Camping Armada ein. Tja und da treffen wir auf Ilse und Jaime aus Santiago, die sich in Florida ein typisch amerikanisches Wohnmobil gekauft haben und damit seit mehr als einem Jahr unterwegs sind. Es wird ein gesprächsreicher Nachmittag/Abend, denn die beiden verstehen und sprechen ein wenig Englisch, sodass auch Thomas sich mit ihnen unterhalten kann. Der Camping ist ganz entspannt und wir entschliessen uns, noch ein wenig länger zu bleiben und unsere übrigen Vorräte vor dem Grenzübergang zu vertilgen, denn Obst und Gemüse dürfen nicht mitgenommen werden. Am Abend gibt es ein leckeres Barbecue mit den beiden und wir sind wieder traurig, uns schon wieder von ihnen verabschieden zu müssen.

In Arica, we stay one night at the beach, and before we want to cross the border to Peru the next day we check in at the Camping Armada for one night . Well and there we meet Ilse and Jaime from Santiago, who have bought a typical American motorhome in Florida and have been traveling for more than a year now. It is an interesting afternoon / evening with lots of talking, because the two of them understand and speak a little English, so Thomas is also able to talk with them. The campsite is quite relaxed and we decide to stay a little longer and finish all our remaining fresh supplies before the border crossing, because fruit and vegetables are not allowed to be taken across. The next evening we share a delicious barbecue with Ilse and Jaime and we are again sad to have to say goodbye to them so soon.

Es wird jedoch nicht langweilig, denn wie es der Zufall will, hat sich auch Martin, ein Motorradfahrer aus der Nähe von Ilmenau, auf dem Camping eingefunden und so vergeht das Wochenende recht schnell mit Lesen und Schwatzen und und und… bis wir dann wirklich alle Frischwaren aufgegessen haben und es auf zur Grenze nach Peru geht.

But it doesn´t get boring, because, as luck has it, Martin, a motorcyclist from Ilmenau, has also found himself a spot at the campsite and so the weekend passes by quickly with reading and chatting and and and … until then when we really have eaten all the fresh produce and we are on our way to the border to Peru.

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Thomas and Martin

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