Monthly Archives: June 2017

from Iquique along the coast towards Arica and Putre

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camping at Flightpark Iquique

In Iquique schlagen wir unser Lager auf dem Flightpark Camping (ca. 7km ausserhalb des Stadtzentrums) auf und sind jeden Tag damit beschäftigt, den Sprinter ein wenig zu verschönern und zu verbessern. Wir besorgen in der Zona Franca (zollfreies Einkaufsgebiet) unser bereits seit Wochen kaputtes 12Volt Ladekabel für den Computer, eine LED Leuchte für den Innenbereich sowie weisse Innenraumfarbe, Antirostspray und eine Flüssigkeit für den Diesel, damit dieser bei höheren Andengebieten und kalten Regionen nicht einfriert. So vergehen die ersten 5 Tage mit Basteln und plaudern mit den französischen Nachbarn Jo (Jennifer) und Daurien sowie den deutschen Kondor-Tour-Reiseführern Traudel und Thomas.

In Iquique, we check in at the Flightpark Camping (about 7km outside the town center) and are busy every day to make the Sprinter a little better. In the Zona Franca (customs-free shopping area), we are able to buy a 12-volt charging cable for our computer, a LED light for the interior, a white interior color, anti-rust spray and a liquid for the diesel to avoid freezing at higher elevations and cold temperatures. So the first 5 days pass by with repairing and chatting with our French neighbors Jo (Jennifer) and Daurien as well as the German Kondor-Tour-tour guides Traudel and Thomas.

Da wir nicht sicher sind, ob wir in Peru oder Bolivien die entsprechend notwendigen hinteren Stossdämpfer für den Mercedes bekommen, versuchen wir unser Glück auch in Iquique. In der Zona Franca, wo wir erhofften, wir bekommen sie etwas günstiger, verweist man uns ständig an den ortsansässigen Mercedes-Verkäufer “Kaufmann”. Dieser hat das Monopol in ganz Chile, was Mercedes-Fahrzeuge betrifft.

Since we are not sure whether we will get the necessary rear shock absorbers for the Mercedes Sprinter in Peru or Bolivia, we tried our luck in Iquique. In the Zona Franca, where we hoped we would get the shocks a little cheaper, we were always referred to the local Mercedes salesman “Kaufmann”. This company has the monopol on Mercedes vehicles in whole Chile.

Also fahren wir notgedrungen dorthin, obwohl wir bereits ahnen, dass es dort teurer wird. Als wir kurz vor halb zwei Uhr ankommen, findet der Verkäufer natürlich unseren Sprinter 211 nicht, sondern nur 313 etc… also werden wir nach einer viertel Stunde weitergereicht an den Servicebereich. Der gute Mann kennt das 211er Model natürlich auch nicht und müsste einen Mechaniker fragen. Dafür sind wir aber jetzt zu spät dran, denn es ist ja gleich Mittagszeit. Wir vereinbaren, am nächsten Morgen früh wieder zu kommen, damit sich dann unser Auto anschauen kann. In der Zwischenzeit wollte der nette Servicemitarbeiter eigentlich im Computer schauen und uns eine Email zukommen lassen. Wir wollen ja nicht umsonst hinfahren. Natürlich warten wir auf diese Email bis heute…

So we kind of have to go there, although we already suspect that it will be more expensive. When we arrive shortly before half past one, the seller of course does not find our Sprinter 211, only the 313 model etc … so after a quarter of an hour passed we are referred to the service area. The service guy does not know the 211 model either, of course, and would have to ask a mechanic. But we are now too late, because now its lunchtime. We agree to come back early the next morning, so that they can have a look at our car. In the meantime, the nice service guy actually wanted to look in his computersystem and send us an email if they have them. We didn´t want to have to come back for nothing. Of course, we are still waiting for this email ...

Als wir am nächsten Morgen um kurz nach 9 Uhr ankommen, braucht es lediglich einen kurzen Blick des Mechanikers, um festzustellen, dass es sich dabei um ganz normale Stossdämpfer handelt, der auch beim 313 etc. verbaut ist. Dann erst setzt sich unser Servicemitarbeiter an den Computer, um uns zunächst die teuren Mercedesoriginal-Stossdämpfer und erst auf Nachfrage dann die um die hälfte billigeren No-name-Stossdämpfer anzubieten. Sie werden in Santiago bestellt und wir können sie zwei Tage später abholen. Die ganze Suche mit Bestellung dauerte fast 2 Stunden. Die Lieferung bis zum nächsten Tag hätte uns nochmal 10´000 Peso extra gekostet und wir haben für diese extra 10´000 Peso lieber den Campingplatz mit heissen Duschen bezahlt.

When we arrive the next morning at around 9 o’clock, it takes only a short look from the mechanic to determine that these are normal shock absorbers, which are also installed in the 313 model etc. Then our service guy will sit down at the computer. First he offers us the expensive Mercedes original shock absorbers and then the almost half price cheaper no-name ones. They have to be ordered in Santiago and we can pick them up two days later. The whole procedure took us nearly 2 hours. The delivery until the next day would have cost us again 10’000 pesos, so we decided to pay for this extra 10’000 peso the campsite with hot showers.

Als wir dann am Donnerstagnachmittag die Stossdämpfer abholen wollen, dauert es wieder eine halbe Stunde, bis wir sie endlich in den Händen halten, denn zunächst müssen wir zum Verkäufer. Dort erhalten wir einen Zettel, mit dem wir dann nochmal zur Kasse müssen (obwohl wir bereits zwei Tage zuvor bezahlt hatten). Von der Frau an der Kasse gab es dann nochmals einen weiteren Zettel, mit dem wir dann zur Ausgabeabteilung sind. Dort mussten wir den Empfang quittieren und endlich konnten wir mit neuen Stossdämmpfer in der Hand losziehen. Africa ist überall, wie der Thomas immer sagt…

When we went to pick up the shock absorbers on Thursday afternoon, it takes another half an hour until we finally get hold of them, because first we have to go to the seller. There we get a paper, with which we then have to go back to the cashier again (although we had already paid two days before at that same counter). From the woman at the cashier we got another paper, with which we then went to the spare parts department. There we had to sign the receipt and finally we could go with our new shock absorbers in the hand. Africa is everywhere, as Thomas is always saying …

Der Einbau derselbigen bei Mercedes hätte uns knapp 50´000 Peso /pro Stunde gekostet und der Servicemitarbeiter hatte 3,5 Stunden Zeit veranlagt. Für eine Arbeit von vielleicht einer Stunde, denn es handelt sich ja nur um jeweils zwei Schrauben die geöffnet werden müssen sobald die Reifen weg sind, war uns das einfach zuviel Geld. Also liessen wir diese dann bei einem unabhängigen Hinterhofmechaniker, den uns die beiden Franzosen empfohlen haben, für insgesamt 40´000 Peso einbauen.

At Mercedes Kaufmann, the installation of the shock absorbers would have cost us nearly 50’000 peso / per hour and the service guy had estimated 3.5 hours of work for that job. For a work of perhaps an hour, because there are only two screws that would have to be opened, as soon as the tires are gone, it was just too much money. So we went to an independent backyard mechanic for the replacement, which the two French recommended us, and paid a total of 40,000 pesos.

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replacement of new shocks within an hour

Mit neuen Stossdämpfer ging es endlich am Freitagmittag weiter nach Norden in Richtung Arica. In Pisagua verbringen wir eine ruhige Nacht auf einem verlassenen Camping am Ende der Bucht und kaufen für günstige 1000 Peso (ca. 1.40 €) einen frischen Fisch an der Caleta Pescado, den wir dann am Abend bei einem tollen ruhigen und schattigen Übernachtungsplatz kaum 50 km entfernt inmitten des verlassenen Örtchens Zapiga grillen.

With new shock absorbers, on Friday afternoon we are heading north towards Arica. In Pisagua we spend a quiet night on an abandoned camp site at the end of the bay and buy a fresh fish at the Caleta Pescado for incredible 1000 Peso (about 1.40 €), which we then have on the barbecue in the evening at another great quiet and shady place in the middle of the deserted village Zapiga hardly 50km away.

Der morgendliche Frühnebel an der Küste hebt sich im Laufe des Vormittags immer auf, so dass wir in der Caleta Vitor, ca. 20 km von der Ruta 5 zur Küste, einen weiteren tollen Platz finden, mit direktem Blick aufs Meer, wo sich tagsüber 3-4 Seehunde im Wasser tümmeln. Bei leckerem Lomo Liso auf dem Grill vergeht ein weiterer toller gemeinsamer Tag in Chile.

The morning fog on the coast always goes away in the course of the morning, so that we find another great place for the night in the Caleta Vitor, about 20 km from the Ruta 5 to the coast, with a direct view to the sea, where during the day 3 -4 Seals are playing around in the water. With a piece of Lomo Liso on the barbecue yet another great day in Chile is gone by.

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Caleta Vitor

Am nächsten Tag füllen wir unsere Vorräte in Arica wieder auf, bevor wir uns in Richtung Anden bewegen. Auf der halben Strecke nach Putre auf ca. 3000 m Höhe verbleiben wir für die nächste Nacht, um uns langsam an die Höhe anzupassen. Leider hilft es nicht wirklich, denn Thomas geht es in Putre auf 3500m am Abend dann nicht so gut. Zuvor gönnen wir uns jedoch auf knapp 4000m in den Termas de Jurasi noch ein wärmendes Bad.

The next day, we are stocking up our supplies in Arica before we head towards the Andes. On the half way to Putre at about an elevation of 3000 m, we stay for the night to be able to slowly adjust to the altitude. Unfortunately, it does not really help, because in Putre at 3500m, Thomas starts having problems in the evening. Before that, however, we had a warm bath at just 4000m elevation in the Termas de Jurasi.

Die Nacht wird für Thomas sehr unruhig, obwohl wir auf dem Sportplatz am Eingang des Dorfes einen tollen Platz gefunden haben, bekommt ihm die Höhe nicht so gut, die Kopfschmerzen werden immer stärker, die Nase ist verstopft und Magenkrämpfe kommen auch hinzu. Wir entschliessen uns daher, nicht mehr weiter zum Lauca Nationalpark auf 4500m zu fahren, sondern lieber zurück zur Küste.

The night is very restless for Thomas, although we found a great place on the sports field at the entrance of the village, the elevation does not do him so well, the headaches are getting stronger, the nose is blocked and stomach cramps are also added. We decided not to go further up to the Lauca National Park on an elevation of 4500m, but rather head back to the coast.

In Arica bleiben wir eine Nacht am Strand und bevor wir am nächsten Tag über die Grenze nach Peru wollen, mieten wir uns für eine Nacht auf den Camping Armada ein. Tja und da treffen wir auf Ilse und Jaime aus Santiago, die sich in Florida ein typisch amerikanisches Wohnmobil gekauft haben und damit seit mehr als einem Jahr unterwegs sind. Es wird ein gesprächsreicher Nachmittag/Abend, denn die beiden verstehen und sprechen ein wenig Englisch, sodass auch Thomas sich mit ihnen unterhalten kann. Der Camping ist ganz entspannt und wir entschliessen uns, noch ein wenig länger zu bleiben und unsere übrigen Vorräte vor dem Grenzübergang zu vertilgen, denn Obst und Gemüse dürfen nicht mitgenommen werden. Am Abend gibt es ein leckeres Barbecue mit den beiden und wir sind wieder traurig, uns schon wieder von ihnen verabschieden zu müssen.

In Arica, we stay one night at the beach, and before we want to cross the border to Peru the next day we check in at the Camping Armada for one night . Well and there we meet Ilse and Jaime from Santiago, who have bought a typical American motorhome in Florida and have been traveling for more than a year now. It is an interesting afternoon / evening with lots of talking, because the two of them understand and speak a little English, so Thomas is also able to talk with them. The campsite is quite relaxed and we decide to stay a little longer and finish all our remaining fresh supplies before the border crossing, because fruit and vegetables are not allowed to be taken across. The next evening we share a delicious barbecue with Ilse and Jaime and we are again sad to have to say goodbye to them so soon.

Es wird jedoch nicht langweilig, denn wie es der Zufall will, hat sich auch Martin, ein Motorradfahrer aus der Nähe von Ilmenau, auf dem Camping eingefunden und so vergeht das Wochenende recht schnell mit Lesen und Schwatzen und und und… bis wir dann wirklich alle Frischwaren aufgegessen haben und es auf zur Grenze nach Peru geht.

But it doesn´t get boring, because, as luck has it, Martin, a motorcyclist from Ilmenau, has also found himself a spot at the campsite and so the weekend passes by quickly with reading and chatting and and and … until then when we really have eaten all the fresh produce and we are on our way to the border to Peru.

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Thomas and Martin

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Sandsturm und Schnee – die Atacamawüste und die Anden

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In Caldera füllen wir unsere Vorräte wieder auf und fahren weiter auf der Ruta 5 (Panamericana) nach Norden. Bei den Zoologico de Piedra, wo man mit sehr viel Phantasie Figuren aus den Steinbrocken erkennen könnte, erkennen wir kaum etwas, finden jedoch einen tollen freien Platz für die Nacht. Beim Lagerfeuer in einem Felsvorsprung glüht die Sonne beim Untergehen über dem Meer wie ein Feuerball.

We fill up our surplies in Caldera and drive north on route 5 (the panam). At the zoologico de piedra where you can imagine some figures within the stoneformations, we are not really able to find something, but a nice free spot to camp for the night. While at the campfire the sun is glowing going down over the ocean like a fireball.

Am nächsten Morgen ist es wieder einmal trübe und grau, als wir weiter gen Norden fahren. Eigentlich wollten wir am Observatorio Cerro Paranal übernachten, allerdings ist es auf knapp 2000m Höhe so windig und regnerisch, dass wir uns entscheiden, weiter zu fahren und in der Nähe des Monumentums “Mano del Desierto” zu übernachten. Wir haben Glück und das Wetter legt sich ein wenig, trotz des Windes wird es ein toller Abend, denn die Wolken verschaffen uns wieder einen tollen Sonnenuntergang und wir lernen Jane und John aus England kennen. Sie sind mit ihrem rechtsgelenkten Delica-L400 unterwegs. Der Abend vergeht schnell bei einem Gläschen Wein und vielen Geschichten.

The next morning starts grey and cloudy, when we drive further north. Initially we wanted to spent the night at the observatorio Cerro Paranal, but it was so windy and rainy at an elevation of almost 2000m that we decided to driver further on and spent the night close to the monument “mano del desierto”. We are lucky and the weather gets a little better and although it is pretty windy we have a great evening because the clouds make it a great sunset and we get to know Jane and John from England. They are traveling with their righthanded Delica L400 and the evening goes by quickly with a glas of wine and lots of stories.

Wir hoffen, wir sehen uns demnächst wieder, denn wir fahren nun weiter nach Norden und die beiden versuchen ihr Glück weiter im Süden, wo es für uns jedoch zu kalt wird. Es ist schliesslich beginnender Winter… und ja wir geben es zu, wir sind ein wenig durch Australien verweichlicht..meistens Sonne und warme Temperaturen, das ist es, was wir suchen… hätten wir gewusst, dass es in der San Pedro Region bereits schneit, hätten wir vielleicht unsere Route anders gewählt.

We hope, we will see each other again someday, because we are going north while they try their luck going further south, where it is too cold for us now. It is in fact getting winter down there… and yes, well, we admit – after Australia we are kind of a bit woosy… mostly sun and warm temperatures, that it´s what we are looking for… had we known that it has already started snowing in the region of San Pedro, we might have changed our route.

Heftiger Wind und Sandsturm begleitet uns in Calama, der riesigen Mienenstadt im Herzen der Atacamawüste. In San Pedro angekommen, sind die schneebedeckten Vulkane und Berge der Umgebung durch graue dunkle Wolken verhangen. Wir nächtigen auf einem Plateau ausserhalb von San Pedro, denn bei diesem Sandsturm ist halb San Pedro im Staub und der billigste Campingplatz für € 23 (ohne Wifi und Strom) ist uns in der Nachsaison doch zu teuer. Wir sind schliesslich immer noch in Südamerika und der Standard der meisten Campingplätze mit ihren sanitären Einrichtungen ist nicht ihr Geld wert.

Really bad wind and sand sturms are following us in Calama, the big mining town in the middle of the Atacama desert. Arriving in San Pedro, the snow covered vulcanos and surrounding moutains are covered in dark grey clouds. We spent the night at a plateau just outside of San Pedro because with that sandsturm half of San Pedro is covered in dust and the cheapest campground for €23 (without Wifi or electricity) is now in the off season just too expensive for us. We are in fact still in Southamerica and the standard of most of the campgrounds and their amenities are not worth their money. 

Als wir uns am nächsten Tag bei Sonnenschein auf dem Weg zum Salar de Atacama machen und die Piste fahren, müssen wir gleich ein wenig testen, wie Matsch fahren ausserhalb der Piste sich anfühlt, denn der Bagger, der die Piste glatt fahren soll, hat einen Motorschaden. Zurück auf der Hauptstrasse finden wir einen tollen Platz in der Nähe von Toconao bei einer Wasserquelle und der abendliche Sonnenuntergang zeigt uns wieder, warum wir unbedingt nochmal nach Südamerika wollten. Vom leichten gelblichen Sonnenstrahlen wandelt sich die Umgebung in rosa, dunkelrot und glühendrot. Dabei werden trotz oder vielleicht wegen der Wolken die Vulkane und Berge rings um uns herum von der untergehenden Sonne angestrahlt, dass sich die Schneekuppe lila im Wasser wiederspiegelt. Was für ein Abend!

When we start the day the next day with sunshine towards the Salar de Atacama and drive the gravel road we have to test how the car is performing in mud away from the road, because the excavator which were supposed to plain the road, had an engine failure. Back at the main road we find a really nice camp spot close to Toconao at a water supply and the sunset at the evening shows us why we had wanted to travel through Southamerica again. The slightly yellowish sunbeams are making the surrounding shine in rosè, dark red and glowing red. In spite of, or perhaps because of the clouds, the volcanoes and mountains around us are illuminated by the setting sun, so that the snowcup is reflected purple in the water. What an evening!

Am Morgen fahren wir eine neu erstellte, schöne Teerstrasse 13km bergauf ins Dorf Talabre, wo uns ein fast zahnloser älterer Herr versucht, auf die 4×4 Touri-Strecke zu lotsen. Wir danken freundlich und fahren wieder zurück auf die Hauptstrasse zurück nach San Pedro. In San Pedro selbst sind die Strassen weder geteert, noch irgendwie in Stand gehalten. Vermutlich ist es aufgrund der touristischen Bedeutung dieses Ortes nicht erlaubt, an der Struktur etwas zu ändern, wir fragen uns aber ernsthaft, ob man nicht wenigstens die gröbsten Schlaglöcher hätte beseitigen können, als wir uns im Schritttempo durch die engen Gassen winden.

The next morning we drive a really nice and newly paved road 13 km to the village of Talabre where a almost teethless old man tries to bring us driving the touristic 4×4 route. We kindly thank him and drive back to the main road towards San Pedro. In San Pedro the streets are not paved or maintained at all. Maybe that is because of the touristy meaning to the town, they are not allowed to change the structure, but we really are asking ourselves if covering up the big potholes would really be a great improvement, when we are trying to wind ourselves through the streets in walking speed.

Wir wollen in Richtung Norden zu den Tatio Geysieren. Diese liegen auf mehr als 4200m Höhe und wir wollen zwischendurch irgendwo auf 3500m Höhe übernachten. Leider ziehen immer mehr Wolken am Himmel auf, als wir uns langsam immer höher begeben und durch den eisigen Wind sind die Plätze, die wir finden, nicht überzeugend. Also fahren wir weiter und überlegen uns, einfach bei den Geysieren vorbei auf der anderen Seite der Berge bei Caspara wieder herunterzufahren, damit wir nicht gleich die Höhenkrankheit zu spüren bekommen. Je höher wir jedoch fahren, desto mehr Schnee liegt am Strassenrand, bis wir schliesslich bei Machuca auf eine schlamme steile Piste kommen, die 300m weiter höher in Schnee endet.

We wanted to head north to the Tatio Geysers. These are an altitude of more than 4200m and we actually wanted to spent the night somewhere between at an altitude of 3500m. Unfortunately, more and more clouds were rising in the sky as we slowly get higher and the places we find are not convincing due to an icy wind. So we drive on and are thinking about going down the Geysers on the other side of the mountains towards Caspara, so we do not need to feel the altitude sickness. The higher we drive, the more snow is on the edge of the road until finally we arrive at Machuca on a muddy steep slope that 300m further ends in snow.

Die Wolken lassen uns nun auch noch im leichten Schneegestöber fahren und wir haben keine Ahnung, wie die nächsten 50km bis Caspara aussehen, denn die wenigen Allradautos, die sich hier hoch begeben haben, machen auf dem Pass bei 4400m halt und ihre chilenischen Insassen tummeln sich im Schnee. Als wir dann tatsächlich nach mehreren Kilometern allein auf der Piste stehen, wir nur noch durch Schneematsch fahren und in der Ferne sich die Wolken immer mehr zuziehen, bekehre ich Thomas dazu, umzukehren, denn wir haben weder Schneeketten dabei, noch ein Allradfahrzeug, noch den entsprechenden Dieseladditiv für die Höhe und da unsere Körper sich nicht langsam an die Höhe gewöhnen konnten, merken wir auch schon deutliche Anzeichen der 4200m. Thomas wird es schwindelig beim Laufen und ich bin etwas kurzatmig, als ich vor lauter Begeisterung die Vicunas fotografiere.

The clouds leave us in a light snowstorm and we have no idea how the next 50km towards Caspara will look like because the few 4×4 cars which have driven up here, stopp at the top of the pass at 4400m and their chilean passengers are romping about in the snow. When we finally after several more kilometers are all by ourselves on the road, we are only driving in snowy mud and the clouds in the distance are growing darker and darker, I beg Thomas to turn around because we neither carry any snow chains, nor have we got an 4×4 car nor have we the additive for the Diesel against freezing in the altitude and because our bodies haven´t had time to adjust to the altitude either, we already start to feel the first signs at an altitude of 4200m. Thomas gets dissy while walking around and I am feeling breathless while I am busy making picture of those Vicunas.

Wir fahren also langsam und vorsichtig dieselbe Matschstrecke zurück und finden ein schönes Plätzchen zum Übernachten am Rande eines Bächleins kurz vor San Pedro.
We drive slowly and carefully back the same muddy and slippery road and find a really nice spot to overnight at the edge of a small river shortly before San Pedro.
Nach einer ruhigen Nacht fahren wir dann wieder in Richtung Küste, übernachten noch zwei Nächte an dem netten Balenario Coya, einem Fluss, der sich durch einen kleinen Canyon inmitten der Wüste schlängelt und sind Ende Mai schliesslich in Tocopilla, knapp 200 km südlich von Iquique. Wir folgen die Küstenstrasse gen Norden und finden wieder schöne Plätze entlang der kilometerlangen Stein- und Sandküste. Leider sind die meisten freien Plätze ziemlich vermüllt, überall liegen Plastik- und Glasflaschen, verrostete Dosen etc. herum. Es ist wirklich schade, denn es scheint den meisten Südamerikanern an einem gewissen Umweltbewusstsein zu fehlen. Der Müll wird einfach liegengelassen, nach dem Motto: nach mir die Sinnflut! Schade!

After a quiet night we drive back towards the coast, spent two more nights at the really nice Balenario Coya, a river which has curved a small Canyon within the middle of the desert and at the end of My we are finally in Tocopilla, nearly 200km south of Iquique. We follow the coastal road north and find nice spots along the kilometer long stretches of stony and sandy coast. Unfortunately, most of the free spots are full of garbage, everywhere are lying plastic and glas bottles, rusty cans and lots of other garbage. It is a pity because most of the south americans seem to miss that kind of environmental awareness. The garbage is just left behind according to the motto: what comes after me, I don´t care! what a pity! 

Balenario Coya

Balenario Coya

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campspot along the coastal road south of Iquique

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