welcome in Southamerica

Pünktlich halb neun Uhr morgens steht das Taxi vor der Tür, dass uns in 30 Minuten zum Fährhafen bringt… wir nehmen die Fähre von Buenos Aires nach Colonia del Sacramento in Uruguay…wir sind mit Meike und Bernd verabredet, dessen Mercedes Sprinter wir abgekauft haben. Nach der gemeinsamen Übergabe, ist unser Gepäck schnell im Auto verstaut und es geht zusammen ans Einchecken und durch die Immigration. Die argentinischen und Beamten aus Uruguay sitzen gleich nebeneinander, so dass wir den Ausreise- und Einreisestempel innert kürzester Zeit erhalten.  Die temporäre Einfuhrbestätigung für den Sprinter, die derzeit noch auf Bernds Namen lautet, wird aus Argentinien ausgecheckt und dann kann es auch schon auf die Fähre weitergehen.

On time at 8.30 a.m. on Monday morning the taxi was picking us up and brought us within 30 minutes to the port… we were going to take the ferry from Buenos Aires to Colonia del Sacramento in Uruguay… we were supposed to meet Meike and Bernd, the pre-owner of the Merdeces Sprinter. After they showed us the car and all the neccessary things to know we put our stuff into the Mercedes and went together to the ferry check-in and the immigration. The argentine and uruguayn officials are sitting right next to each other so that we got the exit and entry stamps within a short period of time. The temporary import form of the Mercedes which was still in the name of Bernd, was being checked out and we could continue on to the ferry.

Nur dem Fahrer ist es erlaubt, auf die Fähre zu fahren. Wir anderen müssen mit gefühlten 200 Personen zu Fuss drauflaufen. Nach einer knappen Stunde, die wir mit viel Schwatzen verbringen, kann Thomas mit unseren neuen endlich montierten Kennzeichen von der Fähre runterfahren. Am Hafen angekommen, müssen wir noch eine temporäre Einfuhrbestätigung für das Fahrzeug für Uruguay beantragen und schon sind wir offiziell als neue Eigentümer des Mercedes Sprinter in Uruguay registriert.

Only the driver was allowed to drive onto the ferry. The other three of us had to get onto the ferry by foot with close to 200 other passengers. After almost an hour which we spent with lots of talking, Thomas was driving down the ferry with our newly mounted license plates. At the port we just had to ask for the temporary import document for the car in Uruguay and then we are officially registered in Uruguay as owners and temporary importing the Mercedes Sprinter into the country.

Meike und Bernd lassen wir vor einem Hostel aussteigen und treffen sie am Abend zu einem gemeinsamen Abendessen im alten Stadtteil von Colonia mit Blick aufs Wasser wieder. Auf einem Parkplatz am Ufer des Rio Uruguay packen wir unsere Sachen aus und versuchen uns, so langsam mit unserem neuen Home bekannt zu machen.  Die erste Nacht verbringen wir ruhig und ohne Vorkommnisse auf dem Parkplatz am Ufer und am nächsten Tag geht es weiter in Richtung Argentinien. Im hübschen Örtchen Mercedes finden wir einen preiswerten Camping Municipal und geniessen den Abend am Ufer des Rio Negro.

We brought Meike and Bernd to the next hostel and would meet them in the evening for a nice dinner in the older part of Colonia with a nice view at the waterfront. At one of the parking lots near the edge of the River Uruguay we unpacked our stuff and tried to get to know our new home. The first night we spent quietly and without any trouble at the parking lot and the next morning off we went in the direction to Argentina. In the really nice town of Mercedes we found a cheap local campground and enjoyed the evening at the edge of the Rio Negro.

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Rio Negro

Es sind noch ca.20 km bis zur Grenze, die durch eine Brücke über den Rio Uruguay Argentinien von Uruguay markiert ist. Der Papierkrieg wird alles auf der Uruguayischen Seite erledigt. Es gibt nur einen Passstempel, d.h. es gibt keinen Ausgangsstempel aus Uruguay, aber einen Eingangsstempel nach Argentinien. Im Zollgebäude sitzen sowohl der Uruguayische als auch der Argentinische Zoll direkt nebeneinander und wir sind froh, hat nur der Beamte aus Uruguay einen Blick auf unser Zolldokument geworfen und der argentinische Beamte sich sogleich daran gemacht, uns ein neues Dokument für Argentinien auszustellen. Dabei hat er sich Thomas Reisepass genau angeschaut und festgestellt, dass wir erst vor vier Tagen in Buenos Aires gelandet sind und fragte uns, ob das Fahrzeug das erste Mal in Argentinien sei, da wir ja geflogen seien und ob das Auto dann durch Montevideo eingeführt worden sei… mit ein wenig “wir verstehen kaum Spanisch und ja ja ja” hat er sich dann aber Gott sei Dank zufriedengegeben und uns das Dokument ausgestellt. Puh… das hätte brenzlig werden können, denn es handelt sich hier um eine Grauzone, wenn man ein zeitlich importiertes Fahrzeug verkauft, auch wenn es legal in Deutschland gemeldet und zugelassen ist… ist es doch immer noch eine rechtliche Grauzone in Südamerika!

It is only 20 km to the border which separates Argentina  and Uruguay with a bridge over the river Uruguay. All the paperwork is done on the uruguay side of the border. There is only one stamp in the passport, that means there is no exit stamp from Uruguay but a entry stamp for Argentina. In the customs building, both the Uruguayan and the Argentinian Customs sit side by side and we are lucky enought that only the Uruguayan official took a look at our customs document, and the Argentinean official immediately started to write a new document for Argentina. He looked at Thomas’s passport and realized that we had landed in Buenos Aires by plane only four days ago and asked if the car will be the first time in Argentina because we had flown into the country and if the car had been imported via Montevideo. With a little showoff like “oh, we hardly understand Spanish and yes yes yes”, he was thankfully satified with our answer and issued the temporary import document for Argentina. That could have been a real problem, because it is a legally grey zone, if you sell a temporary imported vehicle, even if it is legally registered in Germany … it is still a legal grey zone in South America!

Nach einem kurzen Blick ins Auto konnten wir dann ohne weiteres über die Brücke fahren und waren nun auch offiziell mit unserem Namen und den neuen Papieren in Argentinien registriert.

After a quick survey of the car, we could easily cross the bridge and were now officially registered in Argentina with our name and the new papers of the car.

Die Verbindungsstrasse Routa 6 von Zarate nach Südosten ist so schlecht, dass wir nun merken, dass irgendetwas  mit den Stossdämpfern nicht stimmt. Bei 30 km/h schleichen wir teilweise über die riessengrossen Löcher und schlecht geflickten Strassenstellen und es versetzt uns jedes Mal einen Schlag auf die vordere Achse. Wir übernachten auf einem mückenverseuchten See in Las Flores und fahren am nächsten Morgen gen Süden in Richtung Viedma.

The connecting road Routa 6 from Zarate towards the southeast is so bad, that we realize something is wroing with the shock absorbers. At 30 km/h we  sneak over big potholes and the badly patched street and each time we feel a big blow in the front axle. We spend the night near a mosquito-infected lake in Las Flores and drive the next morning southwards towards Viedma.

Auf der Routa 3 nach Süden hält uns dann auch noch die “Apfelpolizei” an und findet unsere gerade frisch gekaufte, schöne grosse Paprika… die musste raus! Das Fleisch war glücklicherweise im Tiefkühlfach versteckt, so dass wir zumindest unser Abendessen gesichert hatten. In Viedma wartete bereits unsere Freundin Marisol auf uns und nach dem ersten gemeinsamen Mate (Nationalgetränk in Argentinien und anderen Südamerikaländern) vergingen die nächsten Tage mit viel Schwatzen, campen am Strand, leckerem Mittagessen bei Marisols Eltern (die uns ebenfalls herzlich empfangen haben), Spieleabende und vielem vielem mehr, vor allem viel Lachen.

On the Routa 3 going south we have to stop for the “apple police” and the guy finds our newly bought, beautiful big red pepper … we were not allowed to keep it! The meat was luckily hidden in the freezer, so we had secured at least our dinner. In Viedma, our friend Marisol was already waiting for us and after the first shared Mate (a national drink in Argentina and other South American countries) the next few days went by with lots of chatting, camping on the beach, delicious lunch at Marisol’s parents (which also made us a heartly welcome), playing games and much more laughing.

Leider ist die Campingausrüstung im Auto nicht ganz so, wie wir sie gewöhnt sind und nun müssen wir uns in Argentinien auf die Suche nach für Thomas geeigneten Campingstühlen machen, was sich bisher leider als noch nicht so erfolgreich gezeigt hat. Uns wird auch wieder bewusst, dass wir zurück in Südamerika sind und es halt nicht alles in einem Supermarkt oder Shoppingcenter zu kaufen gibt, sondern dass man zum Bäcker, zum Metzger, zum Markt für frisches Brot, Fleisch oder Gemüse gehen muss etc… dabei unterstützt man zwar die Kleinunternehmer, aber es ist auch zeitaufwendiger, als wir es auch in Australien und Europa gewöhnt sind. Neue Herausforderungen liegen also vor uns und wir freuen uns auf die südamerikanische Lebenskultur, unglaubliche Sonnenuntergänge und phantastische Natur.

Unfortunately, the camping equipment in the car is not quite like what we are used to and now we have to go to search for camping chairs suitable for Thomas, which so far unfortunately has not been successful. We become aware that we are back in South America and you cannot buy everything in a supermarket or shopping center, but that we have to go to the bakery, the butcher, the market for fresh bread, meat or vegetables etc … although we are supporting those small entrepreneurs, it is also more time-consuming than what we are used to in Australia and Europe. New challenges are ahead of us and we are looking forward to the South American lifestyle, incredible sunsets and fantastic nature.

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One thought on “welcome in Southamerica

  1. Diane

    👏👏👏😘

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