Monthly Archives: December 2016

Regen, Sonne, Schlangen und anderes Getier

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Wir verlassen Glen Innes und begeben uns auf den Waterfall Way. In der Wollomombi Gorge machen wir eine kleine Wanderung. Thomas und ich laufen doch tatsächlich knapp einen Meter an der kleinen schwarzen Schlange vorbei.  Andi und Bine, die hinter uns laufen, können es gar nicht fassen… naja, wenn man halt nach oben in die Bäume auf der Suche nach Koalas ist, anstatt sich auf den Weg zu konzentrieren, kann das ja mal vorkommen. Die red-bellied black snake ist nicht ungefährlich, aber sie sucht sich ihren eigenen Weg und lässt uns in Ruhe, so dass Bine und ich schön fotografieren können.

We left Glen Innes and drove down towards the Waterfall Way. In Wollomombi Gorge we make a little hike. Thomas and me are actually walking one meter past the small black snake. Andi and Bine who are walking behind us can´t believe it… well, we were looking into the trees for koalas instead of watching where we were going, it might happen. The red-bellied black snake is venomous, but she is looking for her own pathway and can´t be bothered by us, so that Bine and me are able to make some nice pictures. 

Kaum sind wir ein paar Meter gelaufen, sehen wir schon das nächste Tier. Ein Lizard stellt sich uns in den Weg … die roten Papagaienvögel zwitschern fröhlich, als wir an ihnen vorbeilaufen.

We haven´t been walking for long, as we encounter the next animal. A lizard is standing in our way … the red birds of prey are chirping while we walk by.

Zu guter Letzt ziehen immer mehr dunkle Wolken auf und wir machen uns auf den Rückweg zum Parkplatz, als sich der Himmel mit lautem Donner öffnet und wir innerhalb von Minuten bis auf die Unterwäsche nass sind… da hilft auch unser schnellerer Gang zurück auch nichts. Beim Parkplatz angekommen, hört es auch schon wieder auf zu regnen und wir wechseln erstmal die Klamotten. Wir fahren weiter zu einem Rastplatz für die Nacht.

Last but not least dark black clouds are raising and we are on our way back to the carpark as the sky breaks up with thunder and we are soking wet to our underwear within minutes… even our faster walking is not helpful. When we arrive at the carpark, it stops raining and we change our clothes. We drive on to the next campspot for the night.

Am nächsten Morgen hat sich der Regen gelegt und die dunklen Wolken ziehen gen Küste. Wir fahren weiter zu dem schnuckeligen Örtchen Bellingen, wo wir uns für zwei Tage auf dem örtlichen Showground niederlassen. Die Sonne kommt raus und wir schlendern über den Markt am nächsten Morgen. Nachdem alles wieder getrocknet ist, fahren wir an die Küste und laufen entlang des Urrunga Boardwalk zum Strand.

The next morning it is not raining and the dark clouds are dragged towards the coast. We drive further on to the small little town of Bellingen, where we make camp for two days at the showgrounds camping. The sun is coming out and we stroll over the artists market the next morning. After everything is finally dry again, we drive to the coast and walk along the Urrunga Boardwalk to the beach.

In Port Macquarie besuchen wir nochmal ein Koala Center und machen eine kleine Führung mit, dieses Mal sind wir leider nicht die einzigsten, sondern mit ca. 20 Leuten in unserer Gruppe erfahren wir etwas mehr über die pelzigen Patienten. Ein Strandspaziergang bei Sonnenuntergang darf natürlich auch nicht fehlen und so vergehen die Tage ganz entspannt.

In Port Macquarie we visit another Koala Centre and join a little tour, but this time we are not the only ones, but with around 20 other people with learn more about the small fluffy patients. A stroll along the beach at sunset should not be missed and the days go by easily.

Leider hab ich mir zwischendurch irgendwo eine Mittelohrentzündung eingefangen und nach mehreren Tagen Schmerzen wird es dann doch so schlimm, dass Thomas und ich im Hunter Valley, in Cessnock, ins Krankenhaus gehen. Der Arzt, der nicht nur dem Aussehen nach afrikanisch aussah, sondern dessen Nachnamen ich auch nicht aussprechen konnte,  verschreibt mir starke Antibiotika und damit fällt für mich die Weinprobe im Hunter Valley Resort leider aus. Bei der Bierprobe nippe ich an jedem Gläschen nur ein wenig… als Deutsche (Deutsche trinken ja mehrheitlich bekannt im Ausland richtig viel Bier 🙂 haha) muss ich doch alle wenigstens ein klein wenig testen.

Unfortunately, I have got a middle ear infection somewhere and after several days of pain, one night was so painful that Thomas and me went to the next hospital in the Hunter Valley, in Cessnock. The doctor, not only looked like African but had also a name I could not pronounce, prescribed antibiotics and the wine tasting is done for me in the Hunter Valley Resort. But when we have a little beer tasting, I can´t restrain and take little sips of each tasting… as German (it is well-known abroad that Germans do drink a lot of beer 🙂 haha).

Als es am Abend immer noch regnet, geniessen wir den grossen Camper von Andi und Bine und kochen und essen im Trockenen. Der nächste Tag ist genauso verregnet wie die Nacht und wir hoffen, es klärt sich ein wenig auf, wenn wir in die Blue Mountains fahren. Am nächsten Tag ist es auch tatsächlich besser, so dass Thomas und ich eine kleine Wanderung zum Echo Point und den 3 Sister Lookout machen, während Andi und Bine sich die Gegend in den Schweizer Gondeln anschauen.

As it is still raining in the evening, we enjoy the big campervan Andi and Bine have rented and cook and eat in the warmth. The next day it is still raining like it rained the whole night and we hope that it will clear up when we reach the Blue Mountains. The next day is actually better weather and Thomas and I walk to the Echo Point and the 3 sisters lookout while Andi and Bine are enjoying the train rides with the swissmade railways and skytrains.

Ehe man sich versieht, sind die Tage vergangen und es ist schon wieder Zeit “Auf Wiedersehen” zu sagen, die gemeinsame Zeit ist leider vorbei. Während Andi und Bine nach Sydney fahren, bleiben wir noch ein paar Tage in der Blue Mountains Region, um zu wandern, bevor wir zu Carmen und Matthias nach Gymea Bay (südlich von Sydney) fahren und danach Heidi und Joe treffen werden, die uns für die Feiertage auf ihre Yacht eingeladen haben.

Wir wünschen allen eine besinnliche Weihnacht und ein besonderes neues Jahr 2017!

Before you know it, the days are gone and it is again time to say “goodbye” to Andi and Bine, the time together is over. While Andi and Bine are driving into Sydney, we remain in the Blue Mountains region to do some more hiking, before we are heading to Gymea Bay (little bit south of Sydney), where we´ll meet Carmen and Matthias again and afterwards will catch up with Heidi and Joe who have invited us to spent the holidays on their yacht.

We wish you all a merry christmas and a exceptional new year 2017!

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Merry Christmas and a happy new year!!!

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Hurra – Andi und Bine sind da…

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camp site in Murgon

Nach 5 Tagen in Hervey Bay zieht es uns wieder in Richtung Hinterland. Auf einer kleinen Landstrasse geht es nach Murgon, wo wir zwei Tage gratis auf dem Council Campingplatz übernachten. Die kleineren Städte im Hinterland bieten oftmals gratis oder günstige Übernachtungsmöglichkeiten an, um Touristen in die Gemeinden zu locken. Wir sind begeistert von den sauberen sanitären Anlagen mit heissen Duschen, der Infobroschüre aus dem Informationcentrum und wandern ein wenig im Boat Mountain Nature Reserve.

After 5 days in Hervey Bay we drive inland along a small windy road towards Murgon, where we are staying for free at the council campground. Mostly small villages or towns in the Hinterland offer cheap or free campsites to get the local business going with tourists. We really appreciate that and are more than surprised about the clean aminities and hot showers, the info broschure from the visitor centre and we also hike a little through the Boat Mountain Nature Reserve.

Langsam geht es südlich zu den Mooroolin Wetlands, wo wir morgens mit lautstarkem Vogelgezwitscher geweckt werden. Die Tage vergehen ohne viel Aktivität, wir fahren ein paar Kilometer, bevor wir auf der nächsten Restarea unser Camp aufschlagen. Es ist schwülwarm und da unsere Klimaanlage seit April nicht mehr funktioniert, schwitzen wir ganz schön… Auf dem Weg nach Brisbane machen wir einen Zwischenstopp am Lake Wivenhoe, beobachten die Kangaruhs, die sich unter den Picknickplätzen im Schatten ausruhen, Thomas nimmt ein Bad im See und wir campen an einem Fluss in der Nähe.

Slowly we drive south to the Mooroolin Wetlands where we wake up in the morning by the sound of the birds. Those days are going by without much activity, we drive a few kilometers before we make camp again at another rest area. It is humid and hot and because our aircon is not working anymore since April we are sweating quite a lot… On our way to Brisbane we stopp at Lake Wivenhoe, watch the kangaroos lying in the shade of the picknick area, Thomas takes a swim in the lake and we bush camp nearby at a river.

Ende November treffen wir endlich unsere Freunde Andi und Bine in Brisbane, die sich einen grossen Camper gemietet haben und mit denen wir nun gemeinsam die nächsten drei Wochen in Richtung Sydney reisen.

At the end of November we finally meet our friends Andi and Bine in Brisbane who have rented a big campervan in Brisbane and together we will spent the next three weeks traveling towards Sydney.

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hurra, Andi and Bine are here

Brisbane schauen wir uns gemeinsam einen Tag lang an, fahren von unserem Übernachtungsplatz auf dem Boyscout Campground in Samford zur nächsten Zughaltestelle und dann geht´s gemütlich mit dem Zug in die Innenstadt. Entlang der Southbank schlendern wir vorbei an der Skyline von Brisbane CBD und mit einem kleinen Abstecher über die Shopping Mall und einem Bierchen in einem Pub geht es zurück zum Camping.

We make a tour through Brisbane one day and drive from our camp at the Boy Scout Campground in Samford to the next trainstation, where we easily take the train to Brisbane downtown. We walk along the Southbank with the view at the skyline of Brisbane CBD and take a little detour through the Shopping Mall and a small beer in one of the many pubs before heading back to the campground.

Am nächsten Tag benötigen wir über eine Stunde, um durch und an Brisbane vorbei zu fahren, da das Navi uns durch die wildesten Strassen führt. Als wir endlich auf dem Highway gen Süden sind, ist es fast schon Mittag und die Mittagspause am Strand bei Surfers Paradise ist für meinen Blutzucker dringend notwendig.

The next day we need more than an hour to get through and around Brisbane because the GPS takes us along small roads. As we finally get to the highway towards the south, it is nearly midday and the lunch break at the beach of Surfers Paradise is quite necessary for my bloodpressure.

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Surfers Paradise beach

Leider sind entweder die Wellen nicht hoch genug oder es ist einfach die falsche Uhrzeit, aber Surfer sehen wir keine im Wasser. Der Fusstest im Meer beweist, es ist schon ziemlich kalt… Über eine wilde Bergstrecke fahren wir nach Nimbin, ein kleines verschlafenes Örtchen umgeben von Nationalparks, wo sich Aussteiger und Althippies niedergelassen haben und der Canabis-Konsum geduldet wird. Während wir uns einen Eiscafe und Smoothie in einem der kleinen Läden an der Hauptstrasse gönnen, sehen wir so manchen Aussteiger, Hippie, Freak?…interessante Charakter könnte man auch sagen…

Unfortunately, either the waves are not high enough or it is just the wrong time of the day to surf, but we don´t see any surfers in the water. The temperature test with my feet in the ocean shows it is pretty cold… We take a wild curvy and steep road over the mountains towards Nimbin, a small quiet town surrounded with Nationalparks where old hippies and artists have settled and where the consumption of canabis is kind of accepted. While we enjoy an iced coffee and smoothie in one of the small shops along the main road, we see quite some strange people.. interesting characters one might say…

Der nächtliche Regen kühlt die Temperaturen nur minimal herunter, so dass wir wieder zurück an die Küste fahren.

The nightly rain cooles down the temperature only a little bit so that we drive back to the coast.

Zuvor halten wir noch beim Koala Care and Research Centre in Lismore an und bekommen ausserhalb der Führungszeiten doch noch eine kleine Führung, wobei wir leider nur zwei hinter Eukalyptusblättern versteckte Koalas entdecken können. Interessant ist, dass die Jungen, wenn sie von der Mutter gefüttert werden irgendwann auch den Kot der Mutter essen müssen, um ihrem Verdauungsystem die entsprechenden Enzyme zu verabreichen, damit sie später keine Schwierigkeiten haben, selber die Eukalyptusblätter zu verdauen.

We stop in Lismore at the Koala Care and Research Centre and are lucky to get a little tour even being out of the official guided tour times. Although we only see two small Koalas hidden between eucalyptus leafs but it is interesting to learn that the young koalas, called Joeys, get to eat the poo of the mother to be able to digest the eucalyptus leafs in the future, otherwise they will not be able to digest properly and will eventually die.

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rescued Koala hiding

Der Regen verschont uns leider auch nicht an der Küste und wir sind froh, haben Andi und Bine einen Camper, der für 4 Personen geeignet ist, so können wir in Suffolk Park beim nächsten Regenguss im Camper gemütlich kochen und essen. Nachdem die Sonne am nächsten Morgen wieder scheint, fahren wir zum Byron Bay Cape. Aber es ist Samstagmittag und wir sind wiedermal nicht die einzigsten, die diese Idee hatten, so dass die Parkplatzsuche sich als so schwierig erweist, dass wir weiter gen Süden nach Grafton und dann wieder Inland nach Glen Innes fahren. Hier herrscht irisches und keltisches Blut und die Stonehenge oberhalb von Glen Innes zeugt dem Würde.

Unfortunately, we are also getting rain at the coast and are quite happy in the evening that Andi and Bine have rented a big campervan suitable for four persons so that we can cook and eat easily inside the campervan. Because the sun is shining again the next day we drive to the Byron Bay Cape and because it is midday on a sunny Saturday and we are obviously not the only ones with the idea, it is really difficult to find a parking lot. Therefore, we driver further on and south towards Grafton and again inland to Glen Innes. In Glen Innes there are roots of the the celtics and we have a look at the Stonehenge above the town.

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