Monthly Archives: May 2013

Zufall oder welche Kräfte wirken hier mit…. / Coincidence or what forces have acted here ….

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Wir nutzen einen sonnigen Tag in Ioannina und waschen Wäsche, beantworten Emails, Fotos sortieren, entspannen, endlich einmal wieder Grillen von Würstchen und glauben unseren Augen nicht, als ein “Alemania-Auto” auf dem Campingplatz einfährt, dass uns wirklich bekannt vorkommt…. und tatsächlich, wir treffen auf Andrea und Georg, welche schon länger unterwegs sind und von Südafrika die Ostroute hochgefahren ist…Thomas und ich verfolgen ihren Blog (www.freiheitsdrang.de) bereits seit knapp einem Jahr und haben bei so mancher Geschichte lachen müssen und nun treffen wir sie in Griechenland! Die Welt ist klein…. und als wäre das nicht schon unglaublich genug…treffen wir Dirk und Diana, welche wir bereits seit längerem vom Motorradreisetreffen (MRT Gieboldehausen) kennen.

We use the sunny day in Ioannina and do some laundry, answer some emails, sort out our pictures, relax and make some barbecue and we can’t really trust our eyes when a “Alemania” vehicle enters the campground which we recognize immediately … and for sure – we meet Andrea and Georg which have been on the road travelling for a long time and crossed East Africa… Thomas and I are reading their blog (www.freiheitsdrang.de) for almost a year now and had to laugh about some of their stories quite a bit (unfortunately, its only written in German) and now we meet them in Greece! How small the world seems to be again…. and as that would not have been amazing enough…. we meet also Dirk and Diana which we know from the motorcycle traveller meeting (MRT Gieboldehausen).  

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Bei herrlichstem Kaiserwetter geht es für uns über den Katara-Pass zu den Meteora-Klöstern in der Nähe von Kalampaka. Mir verschlägt es fast die Sprache, als ich die von Wind und Wetter glatt geschliffenen Felswände sehe, auf dem sich seit dem 9. Jahrhundert Eremiten in Klöstern niedergelassen haben. Mönche und Material wurde damals über Taue und Strickleitern nach oben gehievt…Wahnsinn!

Having the best weather we drive the Katara-Pass towards the Meteora Monasterys near Kalampaka. On the first sight I am speechless when I see the Monasterys on top of the rocks on which hermits have settled in monasteries since the 9th century… monks and material have been lifted uphill by little carts ….

Wir nutzen das super Wetter und fahren die super Strasse mit spektakulären Ausblicken entlang der einzelnen Klöster und da stehen zwei tourenmässig beladene BMW’s mit VS Kennzeichen… und bei genauem Hinschauen, kaum zu glauben… Dirk Schäfer und Freundin Diana stehen mit ihren BMW’s am Strassenrand und geniessen gerade den Ausblick auf das Kloster Agia Triada… man sagt ja so schön, zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Platz sein – das dies manchmal der Wirklichkeit entspricht!!!! Denn nach der Freude des Wiedersehens werden auch Infos ausgetauscht…. wir erzählen, dass wir eigentlich von Piräus die Fähre nach Kos und von dort eine kleine Fähre in die Türkei nehmen wollen…. und wie es der Zufall so will – haben die beiden genau diese Fähre vor ein paar Tagen erst hinter sich gebracht. Leider mussten wir nun feststellen, dass unser Kleener mit knapp 2,50m wohl zu hoch für die Fähre in die Türkei ist…tja wie ist das immer mit unseren Plänen… jetzt müssen wir umplanen…dabei kommt Thomas immer mit dem Spruch “I never get lost – I just change directions”… na dann!!!

We use the great weather and ride a great road with spectacular views along the individual monasteries and there are two  BMW’s with license plates “VS” … and on a second closer look – it’s hard to believe … Dirk Schäfer and his girlfriend Diana are standing there with their BMW’s and just enjoy the view of the monastery of Agia Triada … well, it’s like the saying “to be at the right time at the right place” – this sometimes corresponds to reality!!! After that joy of a reunion, we share information about routes …actually, we explain to them that we want to take the ferry from Piraeus to Kos and then a small ferry to Turkey …. and by chance Dirk and Diana took this ferry just a few days ago. Unfortunately, we figured now that our little one with just under 2.50 m is probably too high for the ferry to Turkey … well, as it’s always with our plans – they can change 😉 now we have to reschedule and rethink another route … like Thomas is always saying “I never get lost – I just change directions” … well then…!

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Diana and Dirk … we do miss our motorcycles ;-(

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BIH, Montenegro and Albania … worth a visit!

Toll war’s … in der Nähe von Trogir warteten wir drei Tage auf nem netten Campingplatz auf Steffen und Nicole und haben einen wunderschönen Abend mit den beiden bei lecker Pizza und Rotwein verbracht, über alte Zeiten geplaudert und über Zukunftspläne philosophiert.

It’s been great … we waited three days at a nice campground near Trogir to meet up with Steffen and Nicole and had a great night together with delicous pizza and red wine, chatting about old times and discussing about future plans.

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Entlang der dalmatischen Küste ging es weiter nach Süden, steile Felshänge auf der einen Seite und strahlend blaues Wasser auf der anderen Seite, bei wechselndem Sonnenschein und Regen eine interessante Fahrt bis nach Metkovic. Am Grenzübergang wurden wir das erste Mal nach der grünen Versicherungskarte fürs Auto gefragt. Personalausweis gezeigt und schon waren wir in Bosnien und Herzegowina. Leider haben wir nur das Kartenmaterial vom ADAC, d.h. für BIH, Montenegro und Albanien haben wir nur eine allgemeine Südosteuropa-Karte und das Navi ohne aktuelles Karten-Update führte uns dann gleich mal dreimal in die falsche Richtung… und es regnete und regnete. Das junge Mädchen, welches als einzigste Person im nächsten Dorf zu sehen war, konnte leider kein Englisch. In Bosnisch hat sie uns dann verständlich gemacht, das wir falsch waren … haha… das hatten wir auch bereits gemerkt…

Along the dalmatian coast we are going further south, steep cliffs on one side and bright blue water on the other side, at one moment it’s sunshine and the next on it’s raining … it was an interesting ride to Metkovic. At the border we were asked for the green card of the car for the first time (for the ones who don’t know it.. it is a green insurance card issued for non-EU countries). We showed them our idendity card and we were already in Bosnia and Herzegovina. Unfortunately we only have the maps from the ADAC, which means for BIH, Montenegro and Albania we have only a general map of South-East Europe and the Navi is without the latest map update … therefore, we went into the wrong direction three times … and it rained and rained. The only one to be seen in town was a young girl which unfortunately did not speak a word in English. She tried to make ​​us understand that we were wrong in Bosnian … haha … we had already noticed that …

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Naja zurück auf die Hauptstrasse und auf ne “normale” Ausschilderung hoffen. Die kyrillischen Schriftzeichen waren da am Anfang auch keine Hilfe… aber gott sei Dank kommt einmal Gelerntes ja schnell wieder und somit konnten wir wenigstens nun die richtige Strasse finden. Durch eine herrliche Berglandschaft ging es Trebinje und von dort über die Grenze nach Montenegro….leider wieder im Regen!

Well, back to the main road and hoping for a “normal” sign. The Cyrillic characters on the signs were of no help at the beginning…but thankfully something once learned comes back quickly and at least we could find the right road now. We passed a beautiful mountain landscape going to Trebinje and crossed the border to Montenegro …. unfortunately it rained again!

Auch in Montenegro zeigt uns unser Navi leider nur eine grosse Hauptstrasse an… deswegen verfahren wir uns auch gleich mal und finden den Weg zu dem Durmitor National Park erst nach dreimaligen Fragen, wobei die Kommunikation wiedereinmal nur mit Händen und Füssen und erahnen der Wörter erfolgt.

Unfortunately, also in Montenegro our GPS shows us only a wide main road … therefore, we get lost again and find our way to the Durmitor National Park only after questioning locals three times, the communication takes place only with hands and feet and guessing of words.

Der Himmel ist wolkenverhangen und immer wieder kommt ein Regenguss nieder, sodass die Sicht auf die schneebedeckten Berge des Durmitor National Park leicht getrübt ist… dennoch eine beeindruckende Gegend und es ist sicher wert, länger dort zu verweilen, doch auf knapp 1600 m ist kein Campingplatz ersichtlich und wildcampen aufgrund des andauernden Regens nicht gerade einladend. Also gehts für uns weiter in die anschliessende Tara Schlucht…. ach da war ja noch die Sache mit dem Allrad. Das Navi zeigte uns ne schöne Verbindungsstrasse zur Hauptstrasse nach Süden an, sodass wir uns für einen kleinen Abzweig auf eine kleinere Strasse entschieden. Es war bereits 18.00 Uhr und da wir es vom Motorradreisen eigentlich gewöhnt sind, um diese Uhrzeit bereits einen Schlafplatz für die Nacht zu suchen, wurde mir ein wenig mulmig zumute, als die kleine Teerstrasse in einem Schotterweg und dann in einem spurigen Waldweg überging.

The sky is overcast and every now and then there is a rain shower coming down, so that the view is slightly tarnished in the snowy mountains of Durmitor National Park … nevertheless an impressive area and it is certainly worth to stay there longer, but at almost 1600 m there is no campground and wild camping due to the ongoing rain uninviting. That is why we make our way further into the Tara Canyon… ach there is one story to the tell regarding the 4×4. The navigation system showed us a nice road linking to the main road going south, so we opted for this smaller road. It was already 18.00 o’clock and as we used to be motorcycle travellers, we should be looking for a place to sleep for the night by this time… I was a little uneasy, as the small paved road went into a dirt road and then in a lane dirt road.

Da standen wir nun mitten im Wald, im Regen, der Weg war holprig und steinig, der Allrad ging super und als weitere Steigungen kamen, probierten wir auch noch die zusätzliche kurze Übersetzung. Der Kleene klapperte ganz schön, kämpfte sich aber tapfer zwischen 10 und 20 km/h durch die Wildnis…und wir waren noch guter Hoffnung, doch auf die Hauptstrasse zu kommen, als der Pfad dann vor einem Bauernhof endete. Also wieder umdrehen und die ganzen Rüttelpiste zurück…. und es wurde immer dunkler, der Nieselregen tat sein übriges zur Stimmung bei…

Now, we stood there in the woods, in the rain, the road was bumpy and rocky, the four-wheel drive went great and as there have been more gradients, we tried also the additional short transission. The little one was clattering, but fought bravely  at 10-20 km/h through the wilderness … and we were still hopeful to get to the main road, but then the path ended at a farm. We turned and drove the bumpy road all the way back …. it was getting dark already and the rain did the rest with my mood …

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Auf der “normalen” Strecke ging es dann für uns weiter in die Tara-Schlucht, wobei die Fahrt in der späten Dämmerung sehr gefährlich war, überall lagen abgebrochene Felsbrocken herum und die Strasse war versehen mit Schlaglöchern, wo wir jedes Mal mit schlechtem Gefühl an die Federung denken. Mitten im Dunkeln war es reiner Zufall, dass Thomas den Campingplatz in der Schlucht entdeckte, wo wir im strömenden Regen den Kleenen auf einer durchweichten Wiese parkierten. Das herzliche Willkommen des Besitzers Rade mit ordentlichem hausgemachten Pflaumenschnaps half jedoch, die äussere Kälte zu überwinden 😉

We drove on the “normal” raod to the Tara Canyon, whereas the ride in the late twilight was very dangerous, there were broken boulders at the road and potholes everywhere that we had  a bad feeling concerning the suspension each time. In the dark it was pure coincidence that Thomas discovered the campsite in the canyon where we parked the little one on a soggy lawn in the pouring rain. However, the warm welcome of the owner Rade with proper homemade plum brandy helped to overcome the cold 😉

Am nächsten Tag hatte zumindest der Regen aufgehört und wir fuhren weiter über Podgorica nach Albanien. Albanien … der wilde Osten! Zumindest kamen wir uns so vor.. zurückversetzt in der Zeit! Albanien … das ist: Kühe oder Ziegen auf der Fahrbahn, Fahrbahn… naja .. Schotterpisten mit riesigen Schlaglöchern, Überholmanöuver, wo immer nur ein oder zwei Fahrzeuge entgegenkommen, keine Helme auf den Mopeds, Anhalten des Autos mitten auf der Fahrbahn ohne jeglichen Grund, Parkieren in zweiter oder dritter Reihe, Fussgänger auf der Autobahn, Verkauf von Balalaikas (Musikinstrumente) vom fliegenden Händler auf der Autobahn. Die sogenannte Hauptstrasse nach Tirana (Hauptstadt von Albanien) ist eine einzige Baustelle, wobei die eine Seite aufgefräst und die andere voll mit Schlaglöchern ist…es scheint das Land der Gegensätze zu sein.

The next day, at least the rain had stopped and we drove passing Podgorica to Albania. Albania … The Wild East! At least we felt that way .. transported back in time! Albania … that is: cows or goats on the road, road … well …gravel roads with huge potholes, passing cars where only one or two vehicles would meet, no helmets on motorcycles, the car stopping in the middle of the road for no reason, parking in the second or third row, pedestrians on the highway, selling Balalaika (music instruments) from flying manufacturers on the highway. The so-called main road to Tirana (capital of Albania) is a construction site, where one side is milled and the other one full of potholes … it seems to be the land of contrasts.

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Eselkarren fahren am Strassenrand, während dich der Mercedes oder BMW (testosterongesteuerte ) links oder auch gern mal rechts in sehr hoher Geschwindigkeit überholt… überall gibt es “Lavazh” (Autowaschgelegenheiten – d.h. noch Wasserstrahl und Putzgehilfe) – der Mercedesfahrer legt offensichtlich Wert auf Sauberkeit, allerdings bei den Strassenverhältnissen ist da  wohl  tägliche Fahrzeugwäsche nötig, um wirklich zu glänzen…während die alte Omi mit dem Kopftuch strickend am Strassenrand sitzt und ihre Gänse hütet, sitzen die Männer Kaffee trinkend in den Bars oder sind am Handy zu sehen. Die Hauptstrassen sind in so schlechtem Zustand, dass man teilweise nur im Schritttempo vorwärts kommt. Eine Strasse war von einem Bergrutsch blockiert und anstatt dies zu beseitigen, wird einfach auf die Schotterpiste nebenan weitergefahren, bis man denkt, dies sei die richtige Strasse. Für 150 km haben wir mehr als 5 Stunden gebraucht und waren froh, als wir die gut zu fahrenen griechischen Strassen erreicht haben…

Donkey carts ride along the road, while you are passed by Mercedes or BMW’s (testosterone-driven idiots) at the left or right side of your car in a very high speed …everywhere there is “Lavazh” (car washing facilities – i.e. a water jet cleaning and an assistant) – obviously, the Mercedes driver puts an importance to cleanliness of his car, but at that road conditions a daily car wash is probably needed to really shine …while the old granny is knitting and sitting on the roadside with a headscarf and guarding her geese, the men sit drinking coffee in the bars or are seen on mobilephones. The main roads are in such bad condition that you will be driving at a walking pace. A road was blocked by a landslide for example and instead of eliminating the dirt and all the stuff, they just drive onto the gravel road next to it until you think that this dirt road is the correct main road. For 150 km, we needed more than 5 hours, and were glad when we reached the well maintained streets of Greece….

we have new pictures on the website … www.miles-to-ride.com

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Croatia – wonderful Croatia!

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Wir lassen Istrien schnell hinter uns und fahren über Rijeka an die berühmte Adriaküste. Das Wetter wird langsam besser und wir erhaschen immer wieder den sehnsüchtigen Blick des anderen, wenn wieder einmal ein Motorradfahrer an uns vorbeifährt und sich in die Kurven lehnt. Aber das Fahren mit dem Bus hat auch so seine Vorteile; während Thomas fährt, kann ich mich voll aufs Fotografieren konzentrieren.

We leave Istria quickly behind us and drive via Rijeka to the well-known Adriatic Coast. The weather is improving slowly and we get eachothers dreamingly views at all the motorcycles passing us and taking the next curves with speed. But also driving the bus has its advantages, whereas Thomas is driving, I can concentrate on taking pictures.

Dann übernehme ich zur Abwechslung mal das Steuer, denn wir wollen über eine kleinere Passtrasse zu den Plitvicer National Park. Im zweiten Gang tuckelt der Kleene so vor sich hin, stetig bergauf, manchmal auch nur im ersten Gang, denn die Strasse ist teilweise so eng, dass die Spitzkehren nur in dem Gang machbar sind. Aber was für eine tolle Aussicht… unbeschreiblich!

Then I take the drivers seat for a change because we want to go over a small pass street to the National Park Plitvice. In second gear our little one drives slowly but constantly uphill, sometimes only using first gear because the road gets so narrow that the serpentine can only be taken this way… but what a great view… breathtaking!

Der Wind bläst ohne Ende, aber unser Kleener hält sich tapfer! Die kleine Teerstrasse endet auf einer Schotterpiste inmitten vom Nirgendwo.. kein Hinweisschild weit und breit, das Navi hat schon vor zwei Kilometern mit “Kehren Sie bitte um” genervt, aber auf unserer Karte ist diese Passstrasse mit ner Verbindung zur Hauptstrasse eingetragen… also kehren wir nicht um, sondern fahren weiter – offroad…

The wind is blowing endlessly, but our little one keeps going! The small tarmaque road ends in a gravel road right in the middle of nowhere… no signs, and the GPS has asked us to “please turn around” already several times, but our map shows this small pass road joining directly the main street … so we don’t turn around, but go on driving offroad…

Vorbei am Wald links und rechts, vereinzelt tauchen doch ein paar Häuser auf, aber ob das der richtige Weg ist??? Irgendwann geht’s nur noch bergab und wir fahren schlussendlich doch wieder auf die Hauptstrasse, die ursprünglich als Zufahrt zum National Park vorgesehen ist… naja aber eine tolle Strecke war’s – vor allem für diejenigen, die gerne auch in Europa ein bisl offroad fahren wollen… Die Strasse zum Park ist verdächtig leer, aber wir fahren bei schönstem Sonnenschein und erfreuen uns der Natur.

We are passing woods left and right, and there are some small buidlings but if this is the correct way ??? Finally, the gravel road just goes downhill and we get to the mainstreet which is the usual and direct way to the National Park… however, we saw a great part of the mountains – especially for those who like to ride a little offroad in Europe… the main street to the Park is quite empty but we enjoy the great nature and sunshine.

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Stürmischer Wind schlägt krachende Wellen an die Uferböschung während ich dies schreibe.  Es nieselt schon den ganzen Vormittag und der Himmel erscheint grau in grau… was für ein raues Wetter, gar nicht so nach Adriaküste… aber die herrliche Passstrasse gestern und die wunderschöne Zeit mit Wandern bei den Plitvicer Seen…
Ja ja, ihr habt richtig gelesen…. wir werden langsam sportlich und gehen ein bisl durch die Parks wandern… aber wir fangen klein an, die 4 Stunden Tour durch den Park, an Seen und unzähligen kleinen und grossen Wasserfällen vorbei, war super… bei herrlichem Sonnenschein konnten uns auch die unzähligen Tourigruppen, die sich ab 11.00 Uhr ebenfalls auf den schmalen Holzstegen entlanghangelten, nicht die gute Laune verderben…so haben wir uns immer wieder ein paar Wege gesucht entgegen dem Touristenstrom und wurden mit wunderschönen Ausblicken belohnt. Kein Wunder, dass man sich unter anderem auch diese Szenerie für die Winnetou-Filme ausgesucht hat…ausser den vielen französischen, deutschen, holländischen oder japanischen Touristen war leider kein Indianer zu sichten, weder Winnetou noch dessen Blutsfreund Old Shatterhand. Da muss ich mich nun wohl doch nochmal an die Karl May Bücherreihe setzen, die wir als Ebook zufälligerweise ebenfalls dabei haben.

Strong wind is breaking waves at the pier while I am writing this right now. It is drissling the whole morning already and the sky is grey in grey … what a rough weather, not common for the Adriatic Coast right now… but driving this great pass road yesterday and the wonderful time wandering around the Plitvice Lake in the National Park…Yes, you have read correctly … we are trying to do more sport and do some walking in Parks… but we start from the beginning and the 4 hour tour through the Park, passing lakes and several smaller and bigger waterfalls, was great… having had sunshine all day long kept our good mood although after 11 o’clock the Park was getting so crowded with huge groups of tourists which tried to walk the same small wooden paths across some lakes…. but we took some smaller paths against the stream of tourists and were rewarded with wonderful views. No wonder that this scenery was taken for the Winnetou Movies…. except of lots of French, German, Dutsch  and Japanese tourists, we did not see one Indian, neither Winnetou nor his blood brother Old Shatterhand. Now, I just have to take out and read the old Karl May books again which we happened to have as ebooks with us.

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Wer als Mopedfahrer hierher kommt, dem sei der Campingplatz “Autokamp Korana” am nördlichen Eingang des Parks empfohlen, denn von dort gibt es morgens um 9.00 Uhr sowie abends um 17.00 Uhr einen kostenlosen Shuttlebus. Wir waren bei 25 Grad Sonnenschein und ungewohntem Wandern bereits um 14.30 Uhr mit unserer Tour fertig und wollten eigentlich nur noch zurück zum Zelt, Käffsche trinken und entspannen und haben kurzerhand den öffentlichen Kleinbus genommen, der eigentlich gar keine Touristen fährt, aber wenn man nett fragt, nimmt einem der Busfahrer auch für “umme” mit…

For those who visit this National Park on motorcycles: you can easily camp at the campground “Autokamp Korana” at the northern entrance of the park because you can take the free bus shuttle from here to the main entrance at 9 and 17 o’clock. We had 25 degrees and sunshine the whole day and we are not used to walking around for hours that we finished already at 2.30 p.m. and wanted to just get back to our camp, have some coffee and relax a bit and we just took the public bus back to the campground which usually doesn’t take tourists, but if you would ask nicely, the bus driver will take you gratis as well….

Nach zwei Tagen ging es zurück an die Küste, wo wir nun hoffen, in den kommenden Tagen, auf Steffen und Nicole zu treffen. Steffen haben wir im 2009 am Ende unserer und Anfang seiner Reise kennengelernt und nun bringt er seine DR 800 (Dr. Big), mit der er von Südamerika nach Nordamerika über Afrika bis nach Griechenland gefahren ist, wieder zurück nach Deutschland/bzw. in die Schweiz, wo er mit Nicole sesshaft geworden ist…

After two days, we went back to the coast, where we now hope to meet up with Steffen and Nicole in the coming days. We meet Steffen in 2009 at the end of our last trip and the beginning of his trip. He wrote his DR 800 (Dr. Big) around South- and Northamerica, crossed Africa to Europe and is bringing her now home to Germany resp. to Switzerland where he’s now settled with Nicole….

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30. April – es geht los…. we are on the road again….

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Nach 6 Wochen “Heimataufenthalt” geht’s am Dienstag, den 30. April für uns wieder auf Tour. Dieses Mal ja nicht mit den geliebten KTM’s, sondern stattdessen für uns völlig  ungewohnt mit einem Mitsubishi Bus. Die letzten Vorbereitungen am Bus sind abgeschlossen, das Dachzelt auch bereits zum ersten Mal wieder repariert, das Probeschlafen am Geburtstag von Thomas’ Mom erfolgreich bestanden, sämtliche Lebensmittelreserven, die ich in den letzten Monaten noch gebunkert hatte, sind eingepackt, die Wohnungstür ist bis zum Ferienbesuch meiner Eltern abgeschlossen und wir sind auf dem Weg nach Süden.

After six weeks “home visit” we are on the road again on Tuesday the 30th April. This time it’s not with our beloved KTMs but for us totally new territory with a Mitsubishi bus. The last preparations are done, we had to repair the roof tent already once, the test sleeping at Thomas’ mom’s birthday was ok, all left over surplies which I have had stocked for the last months are packed, the appartment is locked until my parents vacation visit in a couple of weeks and we are on our way south.

Zuvor heisst es aber für uns noch einen Zwischenstopp bei Freunden in der Schweiz einlegen. Wir verbringen den ersten Mai mit herrlicher kleiner Wanderung bei Didi und Susanne in Fläsch, welche wir am Ende unserer letzten Reise (Anfang 2009) in Südamerika kennengelernt und mit ihnen damals bereits knapp vier tolle Wochen beim gemeinsamen Zelten, Angeln, Grillen und Mate trinken verbracht hatten.Die beiden sind nach knapp 4 Jahren Südamerika auch wieder in der Schweiz sesshaft geworden und konnten uns noch den einen oder anderen Trick im Hinblick auf das Reisen mit 4 Rädern geben… schauen wir mal, wie uns das gefällt…

But before that we make two stop over at friend’s places in Switzerland. We enjoy a great first of May wandering around Fläsch with Didi and Susanne who we met at the end of our last trip (at the beginning of 2009) in South America and with whom we spent a great time together for almost 4 weeks with camping, fishing, barbecues and drinking Mate. They are back from their 4 years travelling in South America and are settled again in Switzerland. We got some more advice and support on how to travel with 4 wheels instead of our motorcycles…. and we just have to figure out if we like that….

Susanne und Didi

Über den Julier- und Malojapass geht’s ab ins Tessin, wo wir meine ehemalige Mitbewohnerin Christina mit Mann Teo und den beiden Kids Sophia und Anna in Lugano für einen Abend besuchen.

Driving across the Julier- and Malojapass we came to Ticino (italian spoken part of Switzerland) where we spent one great night in Lugano at my ex-roommate’s Christina, her husband Teo and their kids Sophia and Anna.

Herzlichen Dank euch allen für eure Gastfreundschaft! Es war toll, euch nochmal zu sehen!

Thanks to all of you for your hospitatily! It’s been a pleasure to meet up with you again!

Die ersten Nächte im Dachzelt sind etwas ungewohnt, da das Auto höher gelegt ist und Schlafen in zwei Metern Höhe schon eine Umstellung bedeutet… das Wackeln bei der kleinsten Bewegung ist auch weniger hilfreich… aber so langsam gewöhnen wir uns auch daran. Der Ausblick auf den türkisblauen See am frühen Morgen entschädigt so einiges 🙂

The first nights in our roof tent have been different for us because the car is made higher and sleeping in two meter height is not common for us… the movement of the car with every other movement in the tent is not helpful at all… but slowly we are getting used to it… although the view from the roof tent at the azur blue lake in the morning makes it worth it … 😉

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Der Bus fährt super, in den Kurven müssen wir nur noch ein wenig den Fuss vom Pedal nehmen, denn aufgrund des Gewichts auf dem Dach ist er sehr hochlastig… gut ist allerdings, dass er so klein und wendig ist, vor allem, da wir in unseren Köpfen immer noch Motorradreisende sind, die gerne jede noch so kleine Passstrasse fahren und bei einigen der Strecken in Oberitalien waren wir heilfroh, dass wir nur 2,50 Maximalhöhe haben und vor allem nur knapp 1,85m breit sind… der Bus heisst daher nun auch “der Kleene”!

The bus is driving great, but we have to take off some speed in the curves because of the weight on the roof the car’s gravity is higher … but it is good that it is so small especially cause we are still motorcycle travellers in our mind who love to ride the small curvy roads in the mountains and on some of these small roads in the north of Italy we were grateful to have only 2,50 m maximum height and are only 1,85m wide… that is also why the bus is called now “the little one”!

Kurs Ost … in knapp einer Woche fahren wir über den Lago D’Iseo, Lago D’Idro in Richtung  Südosten. Leider ist das Wetter so unbeständig, dass wir unseren Plan durch die Dolormiten zu fahren ändern und stattdessen gen Sonne nach Kroatien fahren… Istrien verschlägt uns die Sprache… die gesamte Halbinsel ist von einer 4 Sterne Hotel-, Camping – und Parkkette erschlossen. Auf der Westseite von Istrien gibt es keine anderen “normalen” Campingplätze. Bei einer Preisspanne von 23€ bis 28€ pro Nacht ohne Wifi etc. und das in der Vorsaison wird uns schon mulmig… hoffen wir, dass dies nicht in ganz Kroatien so sein wird…

Direction East… in nearly one week we drive via the lake of Iseo, the lake of Idro towards southeast. Unfortunately, the weather is not predictable and we change our plan to drive through the Dolormites and go further south following the sun to Croatia… Istria takes off our breath… the whole semi-island is covered with 4 star hotel-, camping- and parc areas. There are no “normal” campgrounds available at the west coast of Istria. We are shocked about the prices rating from 23€ to 28€ without free Wifi etc. and that is the low season… we hope it will not be like that in whole Croatia…

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