Monthly Archives: July 2012

Norwegen – im Land der Fjörde / Norway – in the land of fjords

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Es ist saukalt… und es hörte leider nicht auf zu regnen… bei Temperaturen um die 10 Grad, welche auf dem Moped einem wie gefühlte 5 Grad vorkommen, da wünscht man sich so manchmal vier Räder unter dem Hintern, so ein Wohnwagen oder Wohnmobil, die uns ständig entgegenkommen oder die wir ständig überholen müssen – stets dabei bedacht die Höchstgeschwindigkeitsgrenze von 80 km/h auf Landstrassen nur kurzfristig beim überholen zu übertreten.. denn dass kann teuer werden, aber man warnt uns ja schön vor den Blitzern mindestens 500m vorher mittels Schild und nochmals mit Geschwindigkeitszeichen kurz vor dem Blitzgerät. Auch Ortsnamen wie Flohstrand oder Bratland, Bezeichnungen für die Skisprungschanze als Hoppsenter bringen zwar ein Lächeln der Verwunderung ins Gesicht, doch die Kälte und Nässe bleibt…

 It is freaking cold … and it didn´t stop raining … at temperatures around 10 degrees which feel riding on a bike like 5 degrees sometimes we wish we had four wheels with us .. a nice caravan or RV which we meet along the road or which we have to pass – always considering to cross the speedlimit of 80 km/h on the roads for just a short time… because that can be very expensive, but usually we are warned by a sign about 500m before the next speed control (a fixed flash unit) and with a sign to remind the maximum speedlimit shortly before this unit. Even names of small towns as Flohstrand (“Fleabeach”) or Bratland (“roast land”), the name for skijumping as Hoppsenter (“hopping centre”) makes us smiling but the wet and cold ist still there…

 … ständig trieft einem die Nase von der Kälte, aber wir wollten ja den Norden mit den Mopeds  bereisen… dem Abenteuer wegen…wir haben das Abenteuer und sagen uns so manches Mal, ach hätten wir doch…aber egal, jetzt müssen wir durch.. nur haben wir doch mal wieder unseren Plan geändert und sind die letzten Tage viele viele Kilometer am Stück gefahren.

... my nose is dripping all the time because of the cold, but we wanted to ride the northern part also with the bikes… cause it´s adventurious .. yep.. we have the adventure now and thought several times, ach … would we have just… but it doesn´t matter, now we have to deal with it.. but we changed plans already and rode the last couple of days a lot of kilometers in a row to get south…

Von Harstad, etwas nördlich von Narvik, ging es auf den Lofoten bis zum südlichsten Punkt – nach Moskenes. Die Lofoten ist eine Inselgruppe, welche etwa 100 bis 300 km nördlich des Polarkreises im Atlantik liegt und vom Festland durch den Vestfjord getrennt ist. Die Wettervorhersage hatte vier Tage Sonnenschein mit leichter Bewölkung angekündigt, wovon wir einen Tag weniger Nieselregen hatten und ab und zu ein paar Sonnenstrahlen zwischen dem grauen Himmel erkennen konnten….landschaftlich konnten die Lofoten dennoch überzeugen, ein Wechsel von Fels und moosbedeckte Felder auf der einen Seite und typische Küstenlandschaft auf der anderen, wobei der schneeweise Sandstrand ab und an doch etwas verwundert und dadurch das Wasser türkisblau schimmerte, sofern die Sonne mal schien… herrliche Ausblicke und lädt ein zum Verweilen…

From Harstad, a little north of Narvik, we drove to the Lofoten Islands until the southern point to Moskenes. The Lofotes is an archipelago, which is about 100 to 300 km north of the Arctic Circle in the Atlantic Ocean and is separated from the mainland by the Vestfjord. The weather forecast had announced four days of sunshine with a few clouds for the Lofotes, but we had one day with little drizzle and could see now and then a few rays of sunshine between the gray sky…but the landscape of the Lofotes still could convince us, a change of rock and moss-covered fields on one side and typical coastal scenery on the other side, whereas the snow-white sandy beaches now and then are surprising, and thus the water gleamed turquoise blue when the sun did shine once or twice … beautiful views which invites you to linger….

Mit der Fähre von Moskenes nach Bodø ging es wieder aufs Festland und dann südlich auf der RV17… eine tolle kurvenreiche Küstenstrasse, die teilweise mit Fähren unterbrochen ist… man findet hier sehr leicht schöne Plätze zum wild campen, da die Bevölkerung auch nicht so dicht besiedelt ist, wie in Südnorwegen.. da es jedoch auch hier kalt und nass war, hiess das für uns entscheiden, weiter auf der schönen Strasse im Regen fahren oder ab ins Inland und dort nach Süden, wo es zum einen weniger Regen und zum anderen angenehmere Temperaturen zum Moped fahren hat.

We took the ferry from Moskenes to Bodø to the mainland and then south on the RV 17 .. a nice curvy coastal road which could partially driven only by smaler ferries…. you will find easily nice places for bushcamping, because it is not as densely populated as in the southern part of Norway… but it has been cold and wet there too that is we had to decide whether to ride nice roads in bad conditions and rain or go inland and further south where it is raining less and there are most pleasant temperatures to ride a motorcycle.

Ja so schön der südwestliche Teil von Norwegen mit dem Geirangerfjörd und weiteren spektakulären Fjörds, Bergen und Stavanger auch sein mögen, wir werden dies wohl auf dieser Runde nicht sehen, dafür sind wir wohl auch nach knapp 4 Wochen auf Reisen immer noch zu sehr Weicheier und wollen einfach nicht mehr im Regen fahren und campen…. das erinnert uns doch stark an Kanada und unseren Start bei der letzten Reise…

Yeah .. so beautiful the southwestern part of Norway with the Geirangerfjord and other spectacular Fjords, the city Bergen and Stavanger may be, for this route and time we will not see this part of Norway, because we are probably even after almost 4 weeks of traveling we are still very wuss and we just do not want to ride and camp in the rain anymore… it strongly reminds us of Canada and the start of our last trip…

Wir sind ein paar Tage zwischen 300 und 400 km pro Tag nach Süden gefahren und sind nun westlich von Oslo in Hokksund… morgen geht’s nach Kristiansand, von wo wir irgendwann die nächsten Tage die Fähre in Richtung Hirtshals in Dänemark nehmen werden…

We drove around 300 and 400km per day towards the south and are now west of Oslo in Hokksund.. tomorrow we will go to Kristiansand where we will take the ferry to Hirtshals in Denmark within the next couple of days…..

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Schweden oder … es weihnachtet sehr.. / Sweden or.. it´s christmas time already

Schweden war schnell durchfahren, nachdem wir den ganzen Tag im Regen gefahren sind, unsere erste Hütte mieten mussten, weil das Aufstellen eines Zeltes im Sumpf keinen Sinn mehr gemacht hätte…den Moskitos konnten wir ein wenig mit dem Aufstellen von Antimoskitospiralen entgegen wirken, doch als wir eine Campingkarte für € 18 kaufen sollten, damit wir dann noch mal € 20 fürs Campen bezahlen dürfen, war uns das zuviel und weiter ging es nach Norwegen, wo man jederzeit Wildcampen kann.

Sweden – we crossed very quickly as we drove the first day in total rain and had to take our first cabin because putting up the tent in a swamp just did not make any sense….We could work against those mosquitos while putting up some mosquito coils, but as we were asked to buy a camping card for € 18 just to pay another € 20 for putting up the tent, we decided that was enough for Sweden and we went further to Norway where you can bush camp everywhere you like and find a public spot.

Das Wichtigste jedoch war, dass wir den Polarkreis überschritten hatten, d.h. es wird erst sehr sehr spät – wenn überhaupt – dunkel. Am Polarkreis geht die Sonne am Tag der Sommersonnenwende nicht unter. Diese Erscheinung, die Mitternachtssonne genannt wird, fällt auf der Nordhalbkugel meist auf den 21. Juni – wir haben sie leider verpasst dieses Jahr, aber vielleicht schaffen wir es ja auf der Südhalbkugel, wo sie auf den 21. oder 22. Dezember fällt.

The most important thing to mention is that we crossed the artic circle which means that it will get dark very very late if actually the sun will go down. In or around the artic circle the sun does not set on the summer soltice. This phenomenon is called the midnight sun and falls mostly on the 21th June in the northern hemisphere – unfortunately, we missed it this year but maybe we will make it at the southern hemisphere where the summer soltice is supposed to be on the 21th or 22nd December.

Kaum waren wir in Lappland, liefen uns auch schon die Renntiere auf der Strasse entgegen…da fragt man sich wirklich, ob es da schon bald weihnachtet…genügend Kiefernwälder für die entsprechenden Tannenbäume gibt es jedenfalls.

As soon as we entered into Lapland, reindeers were walking on the streets … and one might ask if it is not christmas soon… enough pine forest is all around you anyways for the respective pine trees…

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Finnland – Suomi

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Dienstag, 10. Juli 2012 – Tuesday, July 10, 2012

Es war gerade noch Zeit zur Fähre nach Helsinki und als hätten wir an dem vorigen Tag nicht genug erlebt, ging zu guter Letzt Thomas`KTM im Hafenareal vor der Fähre aus und sprang nicht wieder an… d.h. für Thomas hiess das erneut sein Moped auf eine Fähre schieben.

It was just the right time to get to the ferry to Helsinki and as if we did not have enough adventure the last day – did Thomas`KTM again make trouble just right infront of the ferry and didn´t start again … which meant for him – pushing the bike on the ferry again.

Helsinki erwartete uns mit Sonnenschein – ein gutes Zeichen. Nachdem Thomas die KTM wieder von Board geschoben hatte, gaben wir ihr mit meiner KTM Starterhilfe und schon sprang sie wieder an… langsam kommt es einem so vor, dass sie einfach nicht auf Fähren fahren will… wir werden versuchen, diese in Zukunft zu vermeiden…

Helsinki awaited us with sunshine – a good sign. After Thomas pushed his bike from the ferry, we gave it a starter help with my KTM and as if nothing was wrong did she start again…now it seems to us that she just does not like any ferries at all… we will try to avoid them for the future .

 Dass die KTM lief nutzten wir gleich und fuhren bis kurz nach 8 Uhr abends zur Küste in die Nähe von Pori, denn die Wetteraussicht verhiess nichts Gutes. Zumindest in Küstennähe sollte es in den nächsten Tagen etwas besseres Wetter geben.. na ja schauen wir mal… Auf der E2 in Richtung Vaasa nahmen wir den Abzweig an die kleinere Küstenstrasse 673 und fanden eine nette Campingmöglichkeit mit extra Grillhäuschen, wo man richtig Feuer machen konnte und zudem gab es eine richtige finnische Sauna. Eine solche Gelegenheit lässt man sich nicht entgehen…

We took the chance that the KTM was working and drove until 8 o`clock in the evening to the coast near Pori because the weather forecast was not going to be good. At least near the coast it was supposed to be better in the next coming days… we will have to wait and see… on the route 2 in direction of Vaasa we took a little detour to the small coastal road number 673 and found a gorgeous little camping spot with special barbecue house where you could make fire and a special finnish Sauna. Such opportunity to stay we didn´t let pass…

Der Typ, der von uns € 12 fürs campen wollte, hat sich mit € 10 begnügt und die restlichen € 2 können wir fürs saunieren benutzen …. Da es nun doch zu regnen angefangen hatte, dürfen wir für die € 10 im „Strandhaus“ übernachten und können das Zelt trocknen lassen. Die finnische Gastfreundlichkeit zeigte .er und gleich, als er mit extra Holz sowie frischen Gurken und Tomaten aus seinem Garten ankam… unglaublich….morgen schauen wir wie es weitergeht….

The guy who wanted € 12 for the camping did take only € 10 and the rest we could use for a great Sauna… As it started to rain in the afternoon, we were also allowed to sleep in the „beachhouse“ fort hese €10 and could let the tent dry. We also found the first finnish hospitality as while this guy came back to bring us more firewood, fresh cuecumber and tomatoes from his garden… amazing…tomorrow we will see how it goes on…. 

Am nächsten Tag erwachten wir mit Sonnenschein und weiter ging es nach Norden… wo wir jetzt etwas südlich von Kemi sind und uns entschlossen haben, das regnerische Wetter einen oder zwei Tage auszusitzen, um dann mit Sonnenschein in Richtung Schweden, Norwegen zu fahren.

On the next day we woke to sunshine and drove on towards the north…where we are now a little south of Kemi and have decided to stay and “sit out” the bad rainy weather one day or two to carry on towards Sweden and Norway in sunshine.

Ich habe die letzten Fotos zu den Baltic States hochgeladen. Den Link findet ihr – wie immer – auf der Webseite unter Fotos – www.miles-to-ride.com

I have uploaded the last pictures of the Baltic States. The link to the pictures you find – as always – on our webpage: www.miles-to-ride.com

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Estland – Erdbeerfelder und Wespenstich / Estonia – strawberry fields and wasp attack

In Lettland fuhren wir unsere erste Wellblechpiste für dieses Jahr und wurden beim Campen von den vielen Moskitos fast aufgegessen….unglaublich wie die Thomas lieben, ich hab da ja immer etwas mehr Glück!

 We drove our first gravel road of this year.. and have been eaten by a lot of mosquitos while camping… incredible how they love Thomas – I have always a bit more luck with them!

Wir sind an der Küste über das Kapp von Lettland in Richtung Riga unterwegs und können vom Wasser gar nichts sehen, da die gesamte Strecke links und rechts mit dichtem Nadelwald bedeckt ist. Keine schöne Küstenstrasse wie man denken würde, wenn man sich die Karte und Route in Lettland mal anschaut.

 We drove along the coast to the north of Latvija – direction of Riga and couldn´t see anything of the water because the entire route is on the left and right covered with dense coniferous forest. No nice coastal route how you would guess from looking on the map and the route in Latvija.

In Jurmala bei Riga haben wir übernachtet und zwei Tage später in Riga Ersatzbenzinfilter gekauft, da wir bei Thomas`KTM bereits den Filter gereinigt hatten… also dachten wir, super, dann kaufen wir gleich mal einen neuen, wenn meine KTM dieselben Probleme machen sollte, dann sind wir vorbereitet…typisch deutsch… bin gespannt, ob wir das demnächst ablegen werden und einfach drauflosfahren … als hätten wir es geahnt, kam kaum 50 km ausserhalb von Riga die nächste Panne…

Anyway, we have camped in Jurmala near Riga and bought two days later a spare gas filter for the KTM because we have had to clean the filter of Thomas`KTM already that we thought – ok – we will buy a new one just in case my KTM will make trouble too…that made us prepared or at least we thought – typical german…. I am curious if we will get rid of this attitude soon and can enjoy the present… but as if we had known it, nearly 50 km north of Riga we had the next breakdown.

Wieder spukte Thomas`KTM und ging mitten auf der Kreuzung aus und nicht wieder an… wir hatten aber Glück im Unglück und standen in der Nähe von ner Tankstelle und Thomas musste wieder einmal schieben… also hiess es von neuem: Benzin ablassen, Filter ausbauen aus dem hinteren Benzintank, neuen Filter rein und hoffen, dass sie anspringt… nichts … nada… niente… auch mit neuem Benzinfilter lief sie nicht an… für mich hörte es sich so an, als ob sie nicht den letzten Funken bekommen würde und machte mal den Vorschlag, dass wir die Zündkerzen kontrollieren… also grosser vorderer Tank abbauen usw… und siehe da, das Kabel zwischen Zündkerze und Zündspule war defekt und gab keinen Kontakt mehr, Problem erkannt und kaum 15 Minuten später lief die KTM mit Starthilfe von meiner KTM ohne Schwierigkeiten an…kleiner Fehler grosse Wirkung – wie man so schön sagt…

Again Thomas`KTM was not working properly and did not run anymore while on an intersection… but we were lucky this time again as it happened just next to a gas station. Thomas had to push the bike again… we drained the gas again, took the gas filter apart and put the just bought new one in the tank and hoped that was it… but nothing…nada… niente…with a new gas filter the KTM did not start again… as from my point of view it sounded as if the KTM did not get the right spark and suggested that we check the spark plugs which meant to take the bigger front take apart…. and we got lucky… the cable between the spark plug and the ignition coil was broken … problem recognized and after 15 minutes we were ready… the bike started with a little starter help of my KTM ….minor error wide effect as they say…

Weiter ging es nach Nöo in Margus´ Mom`s Haus und dort verbrachten wir dann ein tolles verlängertes Wochenende mit Margus und Kariina. Wir konnten Tartu ein bisl kennengelernen, wo beide nach ihrer Weltumrundung jetzt Arbeit gefunden haben, wurden lecker bekocht und natürlich konnten wir – für jeden Traveller wichtig – die Wäsche waschen. Danke noch mal an die beiden und Margus`Mom für ihre tolle Gastfreundschaft und Unterstützung. Nach 4 Tagen und um einige Tipps und sicherlich auch Kilos (wir haben so jedes Bier, was man in Estland kaufen kann, gekostet und lecker Fleisch- und Fischbarbecue gegessen) hiess es dann am Montag wieder auf die Mopeds… es ging zum Peipsi See, der genau an Russland grenzt (für Thomas auch der Pepsi-Lake).

We drove all the way to Nöo where we stayed at Margus`mom´s place and had a great long weekend with Margus and Kariina. We have seen a little bit of Tartu where both are now living and working after there round the world trip, we have been invited to great food and – very important for all travelers – we could wash our clothes. Thanks again to both of them and Margus`Mom for their great hospitality and help. After 4 days and packed with a more advice to travel on and probably some more kilos of weight ( we have tested almost all beer which you can buy in Estonia, and ate great meat and fish from the barbecue) we said Goodbye on Monday to leave for the Peipsi Lake which boarders to Russia (Thomas named the lake – the Pepsi Lake).

Dort wollten wir eigentlich übernachten, aber da es zu viele Moskitos gab und fuhren wir deshalb nach Norden zur Küste, wo wir ebenfalls einen Tipp erhalten hatten. Wer konnte denn ahnen, dass der Montag noch so einige Überraschungen für uns bereithielt. Ich genoss gerade die gelben Rapsfelder und den Duft von frischem Raps in der Luft, schwelgte noch im Erdbeerland, nachdem wir an mehreren Erdbeerfeldern vorbeigefahren sind, als Thomas plötzlich vor mir eine Vollbremsung hinlegt und da schwante mir schon Schlimmes…für alle diejenigen, die unsere erste Reise ein wenig verfolgt hatten – ja er ist schon wieder von einem Tier gestochen wurden… diesmal eine Wespe – voll in die Backe.

Actually, we wanted to stay there but it had too many mosquitos and we drove on to the north to get to the coast where we also had some advice from Margus. Who could have forseen that the Monday would have more surprises for us… I enjoyed riding and smelling the yellow canola field, indulged by the smell of the fresh strawberries – the fields we had passed before… as Thomas made a emergency break just infront of me and bad memories dawned on me… for all of those who have followed our first travel … yes he got stung by a insect again… this time a wasp – fully into the cheek!

Nach setzen der Einmalnotfallspritze, die ich mir diesmal nicht selber, sondern tatsächlich Thomas ins Bein gestochen habe und 2 Stunden Pause waren wir wieder unterwegs….weiter zum nächsten Campingplatz, denn trotz des tollen Tipps, wollte ich die Gefahr nicht eingehen, dass er doch noch irgendwelche Nachwirkungen zeigt und wir irgendwo in der Pampa sitzen… Wir fanden in Vösu auch einen super Platz für €10 und während Thomas sich ausruhte, fuhr ich zur Apotheke um den Autoinjekt zu organisieren. Tja Pustekuchen, wir sind in Europa und nicht in Südamerika – ohne Rezept geht da nix… also hab ich mit der netten Ärztin, die für mich extra länger arbeitete, gesprochen und konnte ein Rezept ergattern. Am nächsten Tag ging es dann nach Tallin zur Apotheke, da die Apotheke in Vösu kein Epinephren vorrätig hatte…die erste Apotheke in Tallin, von der wir die Adresse hatten, nur leider auch nicht mehr..also rein in die Innenstadt zur anderen Apotheke. Für den nächsten Bienen- oder Wespenstich sind wir demnach wieder gewappnet…

After I inject the medicine which I really injected Thomas in his leg and not me in my thomb and two hours break we were on the road again…. to the next campground as although we had this great advice I didn´t want to takethe chance that some late effects would show and we would be somewhere in the middle of nowhere. We found a really nice campground near Vösu for € 10 and while Thomas was recovering I went into town to organize a new autoinjection from the pharmacy… but nope – we are are in Europe not in Southamerica – without a prescription no medicine – that meant I had to go to see the doctor who was working late especially for me and I could get hold of a prescription for Thomas. The next day we drove to the pharmacy in Tallin which was supposed to have the Epipen but no – not in Estonia …the first one did not have it anymore ..we went in town to another one which had the medicine we needed. Now we are again prepared for the next bee or wasp stungs…..

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on the road….

on the road....

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I have been busy taking pictures :-)

 have a look at :

http://www.flickr.com/photos/80859256@N07/sets/72157630417239174/

http://www.flickr.com/photos/80859256@N07/sets/72157630417162160/

and follow the link on the webpage to the Baltic States

 

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have a look at the pictures on the webpage – Baltic States …

… we have uploaded via Flickr our first pictures of our trip ….

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some pictures of our preparations last week

our preparations last week

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29.6./1.7.2012

Die Überfahrt auf der Fähre verlief ruhig und in sehr netter Gesellschaft – wir haben Claudia und Bernd aus Hannover kennengelernt und alle vier sofort super verstanden… und das littauische Bier (Alus) auf der Fähre auch gleich getestet…Kaum waren wir in Klaipeda angekommen, fuhr ich los, um eine Unterkunft sowie Transportmöglichkeit für Thomas´KTM zu besorgen…ich war etwas besorgt, dass ich das alleine machen sollte, da ich doch bisher noch nicht wirklich nach GPS, sondern immer nur Thomas hinterhergefahren bin… und dann noch in Littauen in einer relativ grossen Stadt – zumindest sah Klaipeda von der Fähre aus ziemlich gross aus… meine Russischkenntnisse, die mir vielleicht ein bisl helfen könnten, waren sehr sehr eingerostet… ich war dementsprechend ganz schön aufgeregt, als ich von der Fähr fuhr und Thomas sein Moped wieder von der Fähre runter schob. Ich liess ihn alleine im Hafen stehen und machte mich auf dem Weg. Zunächst zum Hostel, das mir nicht gerade vertrauenserweckend aussah und dann quer durch die Stadt zur Touristeninfo.

The transfer on the ferry was quite and we had great company – we met Claudia and Bernd from Hannover and we understood each other from the beginning…we had to check out the beer from Lithuania (called alus)  on the ferry as well… as soon as we reached Klaipeda I got on my bike to check out a hostel and as this did not seem very trustworthy I went to the tourist information to get a truck for transporting Thomas`broken KTM …. I was a bit worried that I had to ride into town on my own as I did not know how to use the GPS… I was always riding behind Thomas using it and me reading the map.. so I was really nervous riding on my own in a quite big city – at least it looked like a big city from the ferry and my russian language skills which might help me have not been used for a very long time ….while Thomas pushed his bike from the ferry I left the port …

Dort konnten sie mir dann einen Transporter organisieren und ich musste nur noch den Weg zurück zum Hafen finden…. Gar nicht so einfach, wusste ich doch nicht wirklich, wie ich das GPS bedienen sollte. Merke fürs nächste Mal: vor Beginn der Reise mit dem GPS auseinandersetzen und nicht nur auf den Mann vertrauen J Nach ca. 2 Stunden war ich dann wieder zurück im Hafen, wo auch schon der Transporter kam und wir zum Campingplatz fahren konnten…

I left Thomas alone and could organize a van with the help of the tourist information and only had to find the way back to the port which was several kilometers away… it was not that easy as I didn´t know how to use the GPS. Reminder for the next time:before starting a trip, find out how the GPS is working and not only trust the man J after almost two hours I was back in the hostel where we put the bike on a trailer and brought it to the campground.

Dort trafen wir wieder auf Claudia und Bernd und wurden gleich zum Abendessen eingeladen… was für ein Willkommen in Littauen… nach leckeren Spagetti mit frischer Pilzsauce und zwei Flaschen Rotwein fanden wir am Strand dann auch ein Lokal, wo die Männer das Deutschland Halbfinale Fussballspiel anschauen konnten, während wir Frauen uns mit einem Strandspaziergang bei Sonnenuntergang vergnügten. Nach vielen Geschichten und Lachen konnten wir trotz der Probleme mit dem Motorrad gut schlafen und am nächsten Morgen machte sich Thomas daran, die KTM auseinander zubauen, um den Fehler zu finden….

Der Zusatztank musste abgebaut werden, um sämtliche Kabels zu überprüfen und das gesamte Benzin wurde abgelassen. Mit der Hilfe von drei französischen Motorradfahrern bzw. einer half und zwei schauten, wurde der Benzinfilter der KTM ausgebaut, gereinigt und dann wieder eingebaut… siehe da … die KTM lief wieder… ob es nun tatsächlich der Benzinfilter war, wissen wir nicht, aber sind doch froh, dass wir jetzt hoffentlich ohne weitere Probleme weiterfahren können. (Anmerkung Thomas: In Riga werden wir uns zwei Ersatzfilter besorgen)

At the campground we met Claudia and Bernd again and were invited to dinner …. what a welcome in Lithuania …. after a great dinner with spagetti and fresh mushroom souce, two bottles of red wine we also found a bar near the beach where the men could watch the football match while we women had fun walking on the beach during sunset. After a lot of stories and laughter, we could sleep pretty good although we had all the trouble with the bike. The next morning Thomas started to work on the bike and took off the tank to check all cables, the gas had to be drained to find the fault why the bike wouldn´t run anymore… With the help of three french motorbikers or better said one was helping while two others were watching, the gas filter was unbuild, cleaned and placed back… and …. the KTM was running again… if the fault really was caused by the gas filter we didn´t know exactly but we are happy to get on the road again, hopefully without any further trouble. (remark Thomas: in Riga we will buy two spare filters)

Auf diese Freude hin, entschlossen wir uns mit Claudia und Bernd das Touristenprogramm – die kurische Nehrung –mit Bus und Fähre in Angriff zu nehmen und verbrachten gemeinsam einen tollen Tag auf der Nehrung mit Dünenwanderung und noch mehr Geschichten….

Happy as we were, we decided to do the vacation tour – the curonian spit – with Claudia and Bernd by bus and ferry. We spent a great day together while walking on drifting sand dunes and even more stories…Am nächsten Tag ging es dann weiter – die KTM sprang ohne Probleme an – nach Norden, wo wir nun irgendwo in Lettland an der Ostsee unser Camp aufgeschlagen haben….

Wir werden die nächsten Tage langsam über Riga nach Estland fahren, um dort Margus und Karina zu besuchen, die wir 2008 in Südamerika kennenlernen durften und die uns letzten Herbst in der Schweiz besucht hatten. Wir sind gespannt, was sie uns über Estland erzählen und vor allem die Geheimtipps zeigen werden…

The next day – the KTM started without any problem – we started towards the north where we are now somewhere on the coast of the east sea in Latvija … the next days we will keep riding north along the coast to Riga and then further to Estonia where we will meet up with Margus and Karina who we know from Southamerica since 2008 and who visited us last autumn in Switzerland. We are looking forward to learn more about Estonia and get to know all the secret places….

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28.6.2012 – our start

 Eine ruhige Nacht auf der Kaunas liegt hinter uns, der Fähre zwischen Sassnitz auf der Insel Rügen und Klaipeda in Littauen, unser nächstes Ziel. Eigentlich wollten wir schön gemütlich die Küstenstrasse nach Norden fahren, dort einen schönen kleinen Campingplatz suchen, um uns wieder an das Zelten und Bepacken der Mopeds und ein neues Land mit fremder Sprache und Kultur zu gewöhnen. Aber es kommt wieder einmal anders als wir dachten….

We have had a quiet night on the ferry from Sassnitz at the island Rügen in Northern Germany to Klaipeda in Lithuania, our next destination. We wanted to ride easy along the coast road to the north, find a small little campground to readjust again to camping and packing of the bikes, a new countrywith a different language and culture. But it came otherwise as always…

Nachdem wir am Dienstag Abend schön gemütlich über den Südschwarzwald mit unseren völlig voll gestopften Mopeds beim Autoreisezug in Lörrach ankamen und sowohl das Auffahren als auch unser Quartier im Zug ohne Probleme vonstatten ging, haben wir immer noch nicht ganz wahrgenommen, dass wir wieder auf Reisen sind…. Es kommt uns eher so vor, als ob wir uns in die Ferien begeben. Ein bisschen wohl auch weil wir in knapp zwei Monaten wieder zurück im Schwarzwald sein werden, um die Mopeds umzupacken und sie und uns für Afrika zu rüsten…. Kaum 24 h später sind wir mitten auf der Ostsee auf einer Fähre, die wir ohne fremde Hilfe wohl wieder einmal nicht geschafft hätten…

After riding through the black forest on Tuesday evening to catch the car train from Lörrach without any trouble and the getting on the train wasn´t any problem at all, even our cuchet on the train was great, we had not yet realized that we are on the road again,traveling … it seems more that we are on our usual vacation trip like the last years…. that is probably also because of us returning in two month to the black forest to repack the bikes and get us and the bikes ready for Africa…. nearly 24 hours later we were on east sea on a ferry which we would probably would not have reached without any help….

 Als wir morgens um kurz nach neun Uhr pünktlich in Hamburg mit dem Zug angekommen sind, fuhren wir die Autobahn bis Rostock, von wo wir dann die Landstrasse Richtung Stralsund nahmen. Wir hatten noch ein wenig Zeit bis zur Fähre und wollten noch ein wenig auf der östlichen Insel die kleinen Städtle erkunden, als Thomas´KTM plötzlich spuckte und dann mitten auf der Abbiegung ausging… schieben war wieder einmal angesagt… Glück im Unglück oder wie man so schön sagt, hatten wir dann wie schon so viele Male vorher, wenn etwas an den alten Motorrädern kaputtging.  Ein kleiner Transporter der Firma, wo wir gelandet waren, ich erinnere mich nicht mehr an den Namen der Ortschaft, brachte die kaputte KTM und Thomas zum Fährhafen.

We have reached Hamburg by train on time at nine o´clock in the morning and rode on the Autobahn to Rostock where we took the small route towards Stralsund. We still had some time to get to the ferry and wanted to ride a little around the island, nearby the small little villages and the coastline.. but then Thomas KTM started to stop running and just stopped on a cross section… we had to push the bike once again…. but we had luck again as some times before when the other bikes didn´t run anymore… we could take a small van from the company nearby (I don´t remember the name of the company anymore) and they took Thomas´bike to the ferry.

Wir konnten als erste Aufladen oder besser gesagt, Thomas konnte als erster sein Moped ins Schiff schieben. Ja schieben, weil sie nun gar nicht mehr anlief. Wir werden versuchen, sie in Klaipeda irgendwie zu reparieren bzw. erst einmal herauszufinden, wo der Fehler liegt und hoffen, dass dies keine kostspielige Reparatur mit sich bringt.

We were allowed first on the ferry as Thomas had to push the bike on it… yep he had to push the bike because it now even didn´t start anymore.. we will try to fix the bike somewho or if we can´t fix it by ourselves we have to find someone in Klaipeda and find the fault and hope it won´t cost too much.

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